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Im Juli 1993 kam die vierte und bisher letzte Generation des Supra auf den Markt (Modellcode JZA80), die bis August 2002 gebaut wurde.

Anfang 1986 wurde die dritte Generation des Supra vorgestellt.Sie ist zugleich die erste, die nicht mehr mit dem Namenszusatz Celica vermarktet wurde.

Die zweite Generation wurde im Herbst 1981 präsentiert.Auch sie war immer noch als Derivat des Celica Liftback erkennbar, hatte aber mit den neuen (170 PS) starken 6-Zylinder-Motoren einen komplett eigenständigen Antrieb.

Der aus dem James Bond Film bekannter 2000 GT wird von der Supra Community aufgrund des Reihen 6-er und der Coupe Form als der UR-Supra gesehen.

MK5s Blog

Der neue GR Supra bleibt dem Erbe vergangener Supra Generationen und der Toyota Ikone 2000GT treu. Fans können sich auf eine begeisternde Mischung aus Agilität und Handling-Präzision freuen. Diese verdankt die Neuauflage des Sportwagens der Kombination aus kurzem Radstand, breiter Spur, geringem Gewicht, niedrigem Schwerpunkt und hochfester Karosserie.

Den Feinschliff an Agilität, Stabilität und Handling besorgten die Rennsport-Profis von Toyota Gazoo Racing (GR). Sie testeten den GR Supra insbesondere auf der Nordschleife des Nürburgrings und auf den umliegenden Straßen. Grünes Licht gab schließlich Toyota Präsident Akio Toyoda beim letzten Test auf dem Nürburgring in seiner Funktion als „Meisterfahrer“.

Die ersten Auslieferungen des neuen GR Supra an Kunden sind für den Spätsommer 2019 geplant. Toyota bietet das Fahrzeug mit einem Ausstattungspaket sowie einer exklusiven Edition zum Marktstart an. Die Preise starten bei 62.900 Euro.

Sportwagen-Design in seiner reinsten Form

Bereits letztes Jahr haben wir den neuen Toyota Supra A90 noch in seinem Camouflage auf der Rennstrecke probefahren und testen können und erhielten einen faszinierenden Eindruck von der Agilität des neuen Modells. Als deutsche Toyota Supra Community haben wir hierzu natürlich exklusiv und bereis vorab einige technische Details und Grafiken in unseren Artikel veröffentlichen können. Zum Artikel

Schon auf den ersten Blick ist erkennbar, wie stark der neue Toyota GR Supra in der Sportwagentradition der Marke verankert ist. Die lange Motorhaube und die kompakte Karosserie zitieren den 2000GT, während an Front und Heck – insbesondere bei den muskulösen hinteren Flügeln und dem gewölbten Spoiler – der Einfluss der vierten Supra Generation zu erkennen ist.

Das Designthema „Condensed Extreme“ des neuen GR Supra war erstmals vor fünf Jahren an gleicher Stelle zu sehen, als Toyota in Detroit das Konzeptfahrzeug FT-1 zeigte. In der nun präsentierten Serienversion kommt das Thema der verdichteten Extreme vor allem beim Packaging des Fahrzeugs zum Ausdruck: Der kurze Radstand mit großen Rädern und breiter Spur, die straff geschnittene Zweisitzer-Kabine sowie die lange Motorhaube bei kompakter Karosserie versprechen begeisternde Dynamik. Zitate aus der Toyota Sportwagen-Historie sind dabei kein stylisher Selbstzweck, sondern erfüllen wichtige Funktionen – wie das „Double-bubble“-Dach, das die Stirnfläche des Fahrzeugs und damit den Luftwiderstand reduziert, ohne die Kopffreiheit im Innenraum einzuschränken.

Das Frontdesign ist von der vierten Generation des Supra inspiriert, wirkt aber noch ausdrucksstärker. Die flache Haltung wird von einem markanten Grill betont, der von zwei großen Lufteinlässen flankiert wird; diese wiederum sind unverzichtbar für die Kühlung des Motors. In den charakteristischen, stärker zur Nase gerückten Scheinwerfern sind Sechs-Linsen-LED-Einheiten untergebracht, auch diejenigen für Blinker und Tagfahrlicht.

In der Seitenansicht formt die niedrige Motorhaube eine dynamische Linie, die sich bis zum Heck spannt. Während die Nase besonders flach über dem Boden kauert, befindet sich das hintere Ende der Motorhaube fast auf der gleichen Höhe wie der Heckspoiler. Schwarze Säulen und Charakterlinien betonen die straffe und kompakte Erscheinung der nach hinten geneigten Fahrgastzelle. Leichte und hochfeste geschmiedete Leichtmetallräder im 19-Zoll-Format mit schwarzen und polierten Speichen gehören in Europa zur Serienausstattung.

Am Heck verhindert der bogenförmige Spoiler unerwünschten Auftrieb, während die Trapezform des Stoßfängers den Eindruck einer Bewegung nach unten und zu den Rädern vermittelt. Die Rückleuchten verfügen über einen einfachen inneren Ring, die Nebelrückleuchten und Rückfahrscheinwerfer sind als LED-Punkte in der Mitte des unteren Stoßfängers platziert.

Cockpit-Konzept

Das Cockpit verbindet klassische GT-Elemente mit hochmoderner Funktionalität. Es ist inspiriert von Einsitzer-Rennwagen und soll dem Fahrer dabei helfen, sich ganz auf das Fahren zu konzentrieren. Die flache und schmale Armaturentafel sorgt für ein größtmögliches Sichtfeld nach vorn, während die wichtigsten Regler so gruppiert sind, dass sie schnell und einfach bedient werden können.

Head-up-Display, Instrumente, Schaltwippen und die zusätzlichen Bedientasten am griffigen Dreispeichen-Lederlenkrad ermöglichen eine einfache und ablenkungsfreie Steuerung des Sportwagens. Durch das Lenkrad lässt sich das 8,8 Zoll große, hochauflösende Fahrer-Display ablesen – mit 3D-Drehzahlmesser und Schaltpunktanzeige im Zentrum, digitaler Geschwindigkeitsanzeige links sowie Infotainment- und Navigationshinweisen rechts.



Die asymmetrische Mittelkonsole bildet die Grenze zwischen dem eng anliegenden Fahrerbereich und der etwas offeneren Zone für den Beifahrer, dessen Knie wie beim Fahrer von speziellen Polstern an Mittelkonsole und Türen geschützt werden. Mittig auf der Konsole sitzt ein 8,8-Zoll-Multimedia-Display mit Touchscreen-Funktion, das sich auch per Drehschalter ansteuern lässt. Der Kofferraum ist groß genug für das Gepäck von zwei Wochenendausflüglern. Mit einer abnehmbaren Abdeckung lässt sich das Fassungsvermögen weiter erhöhen; dann passen auch eine Golftasche oder die persönliche Ausrüstung für einen Tag auf der Rennstrecke ins Gepäckabteil.

Die vom Rennsport inspirierten Sitze mit integrierten Kopfstützen liefern besten Alltagskomfort und ausgezeichnete Unterstützung – insbesondere beim Einsatz auf dem Rundkurs. Polster an den Seiten und an der Rückenlehne halten den Körper bestmöglich in Position. Als Bezüge stehen Leder sowie eine Kombination von Leder mit perforiertem Alcantara zur Auswahl.


Die Achtgang-Automatik zeichnet sich durch extrem schnelle Wechsel der Schaltstufen und eine kurze Übersetzung in den unteren Gängen aus. Der Fahrer kann die Gangwechsel per Lenkrad-Schaltwippen selbst vornehmen und das Schaltverhalten mit Hilfe der Fahrmodi Normal und Sport seinen persönlichen Vorlieben anpassen; auch Motorsound und -ansprechverhalten sowie Dämpfer-, Lenkungs- und Differenzial-Einstellungen lassen sich auf diese Weise justieren. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 4,3 Sekunden gelingt per Launch Control, die beim Schnellstart aus dem Stand maximale Traktion sicherstellt.

Aktives Differenzial

Der Toyota GR Supra ist in Europa mit einem aktiven Differenzial ausgerüstet, das sowohl beim Beschleunigen als auch beim Verzögern die Kräfte schnell zwischen den Rädern verteilt – von null bis 100 Prozent. Dabei wird eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt, darunter Lenkradstellung, Gas- und Bremspedalbewegungen, Motordrehzahl und Gierrate. Das Differenzial steigert die Stabilität des Fahrzeugs im Grenzbereich – ein Effekt, der beim Bremsen und Einlenken in eine Kurve ebenso spürbar ist wie beim Herausbeschleunigen.



Im perfekten Gleichgewicht

Als die Toyota Entwickler die Abmessungen für den neuen GR Supra definierten, gaben vor allem die Agilität und Handling-Eigenschaften den Ausschlag. Ausgangspunkt war das „goldene Verhältnis“ von 1,55 zwischen Radstand und Spurweite: Dieses garantiert das ideale Gleichgewicht aus Wendigkeit und Stabilität.

In der Entwicklung wurden höchste Ansprüche an die Handling-Performance gestellt – dass diese schließlich erreicht wurden, dafür sorgte das von Toyota Gazoo Racing geleitete Entwicklungsprogramm, zu dem umfangreiche Fahrtests auf einer Vielzahl unterschiedlicher Strecken gehörten. Die hohe strukturelle Steifigkeit, die sogar den Supersportwagen Lexus LFA übertrifft, ein Schwerpunkt, der noch niedriger als beim Toyota GT86 liegt, und die perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse waren grundlegende Voraussetzungen, um die anspruchsvollen Dynamikziele zu erreichen. Dafür waren aber auch mutige Entscheidungen erforderlich. Die angestrebte Gewichtsverteilung etwa ließ sich nur dadurch erreichen, dass der Motor so weit wie möglich nach hinten rückte, woraus sich wiederum neue Herausforderungen für die Produktion ergaben.

Die Radaufhängung besteht aus Zweigelenk-MacPherson-Federbeinen vorne und einer Fünflenker-Achse hinten. Zugunsten der Handling-Präzision in Kurven sind der vordere Hilfsrahmen und die Querlenker an extrem steifen Befestigungspunkten montiert. Querlenker und Schwenklager bestehen aus Aluminium, was die ungefederte Masse des Fahrzeugs reduziert und zu Agilität und Effizienz beiträgt. Hinten verbessern der leichte und hochfeste Hilfsrahmen und seine ebenso leichten Verankerungen die Präzision der Radführung. Die auf die geschmiedeten 19-Zoll-Leichtmetallfelgen aufgezogenen Michelin Pilot Supersportreifen sind hinten etwas breiter als vorne; die Hochleistungs-Radnaben verfügen über einen höheren Sturz und eine optimierte Kinematik. Die elektrische Servolenkung bietet einen Sport- und einen Komfort-Modus, während an den Bremsen Vierkolben-Bremssättel von Brembo zupacken.

Ein Ausstattungspaket sowie eine exklusive Edition zum Marktstart

Der neue Toyota GR Supra wird in Europa bereits mit allen Systemen ausgestattet sein, mit denen der Fahrer das volle Fahrspaß-Potenzial des Sportwagens ausschöpfen kann. Dazu zählen etwa das aktive Differenzial, das adaptive Fahrwerk und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Hochleistungs-Bremsen.

Ebenfalls enthalten sind eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-Go-Funktion, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, ein Lederlenkrad mit Bedientasten, ein digitales Kombiinstrument sowie Regensensor und Rückfahrkamera. Das Infotainment-System verfügt über zehn Lautsprecher, ein 8,8-Zoll-Display, Bluetooth, USB-Anschluss und ein Navigationssystem.

Die adaptiven Scheinwerfer, Rückleuchten und Tagfahrleuchten arbeiten allesamt mit LED-Technik, Innen- und Außenspiegel sind automatisch abblendend. Die Sportsitze sind in der Variante Active mit schwarzem Alcantara bezogen, beheizbar und elektrisch verstellbar (mit Memory-Funktion), auch die Lendenwirbelstütze lässt sich elektrisch einstellen.

Die serienmäßige Sicherheitsausstattung umfasst das Safety+ Paket mit Toter-Winkel-Überwachung, Spurverlassenswarner, Rear-Cross Traffic Alert, Rear-End Collision Alert und intelligenten Parksensoren mit automatischer Bremsfunktion. Eine Alarmanlage und das Notrufsystem E-Call sind ebenfalls an Bord.

Zusätzlich wird ein Premium Paket angeboten, das eine schwarze Lederausstattung, ein JBL Premium Soundsystem mit zwölf Lautsprechern, ein Head-up-Display sowie eine kabellose Ladefunktion für das Smartphone umfasst. Weitere Details zur Ausstattung und zu den Preisen werden demnächst bekanntgegeben.

Zum Start der neuen Supra Generation legt Toyota zudem die exklusive „A90 Edition“ auf. Die Bezeichnung zitiert den internen Modellcode und verweist zugleich auf die strenge Limitierung für die ersten 90 Interessenten. Für Deutschland sind 24 Einheiten vorgesehen und werden aus Fair Play Gründen werden den ersten 24 Online Reservierenden angeboten. Der Toyota GR Supra A90 Edition enthält das Premium Paket und verfügt darüber hinaus über einen exklusiven grauen Mattlack, mattschwarze Aluminiumfelgen und eine rote Lederausstattung.

Neben den zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen erhalten diese Modelle eine exklusive Carbon Leiste auf der Beifahrerseite des Armaturenbretts, welche neben dem TOYOTA GR Supra Logo auch eine Gravur mit "1 / 90" (keine fortlaufende Nummerierung), sowie die Unterschrift vonAkio Toyoda beinhaltet.

Farben für alle Versionen

(ohne Matte Storm Gray-exklusiv GR Supra A90 Edition)
Lightning Yellow (ohne Aufpreis)
Prominence Red 390 Euro
Black Metallic 790 Euro
White Metallic 790 Euro
Deep Blue Metallic 790 Euro
Ice Gray Metallic 790 Euro

Preise & Ausstattung

GR Supra 3.0

GR Supra 3.0

GR Supra A90 Edition

62.900 Euro 64.900 Euro 67.250 Euro
mit Premium Paket mit Premium Paket
3L Grundversion mit hochwertigerr Ausstattung Ausstattung mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis Streng Limitierte 3.0 L Edition zum Start (90 Einheiten europaweit, 24 davon in Deutschland)
Toyota Supra Safety+ Zusätzlich zum GR Supra 3.0: Zusätzlich zum Supra 3.0 mit Premium Paket:
Sportsitze in Alcantara, elektrisch verstellbar mit Memory,
elektr. Lordosenstütze und Sitzheizung
Sportsitze in schwarzem Voll Leder 19“ Geschmiedete Leichtmetall Felgen in Matt Schwarz
Räder 19“ Geschmiedete Leichtmetall Felgen mit Bereifung 255/35
und 275/35 R19 Michelin Pilot Supersport
Premium JBL Audio System mit 12 Lautsprechern Sportsitze in rotem Voll Leder
Sport Bremsen Brembo Licht Paket Head-up Display Teillederelemente in Rot am Lenkrad und an der Fahrertür
Aktives Sperrdifferenzial Kabelloses Laden Ihres Smartphones Lackierung in Storm Matte Gray (Nur Handwäsche)
Adaptive Variable Dämpfereinstellung (Normal + Sport) Kofferraum Paket
2 Zonen Klimaautomatik
Navigation
8,8” Multimedia Display
Toyota Supra Connect (Connected Services)
DAB Audiosystem mit 10 Lautsprechern
Rückfahrkamera
Smart-Key-System
Bluetooth, USB
LED Frontscheinwerfer (6 LED´s)
LED Rücklicht
LED Türleuchten
Regensensor
Alarm System
Toyota Supra Safety+ beinhaltet:
Pre-Crash System mit Bremsfunktion
Fußgänger&Radfahrer Erkennung mit Bremsfunktion
Spurhalte Assistent mit aktiver Lenkfunktion
Verkehrsschild Assistent
Intelligenter Geschwindigkeits Assistent
Geschwindigkeitsbegrenzung
Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop&Go
Toter Winkel + Spur Linien Warner
Querverkehrs Warner Hinten
Auffahrunfall Warner
Abstandsinformation (bei HUD)
Adaptive Scheinwerfer
Park Sensoren mit Bremsfunktion
Toyota Supra Connect (Connected Services) beinhaltet:
E-Call
Break-Down-Call
Concierge Funktion
Apple Car Play
Battery Guard
Real Time Traffic Information
Remote service: lock/unlock, horn, ventilation
In-car Apps: weather, POI-search, parking…

"Der neue Supra hat das Zeug zu einem Klassiker: Er verbindet die Exotik eines echten Sportwagens mit dem Komfort eines klassischen Gran Tourismo und der Erfahrung eines Großserienfahrzeuges - und das ausgesprochen gut!"

Mit diesen Worten hat Toyota den Supra MKIV (A80) damals beworben und mit der vierten Generation einen Grundstein gelegt, der bis heute noch weltweit erschallt. Einer der Besten bis heute gebauten Motoren, ein zeitloses Design oder das unverkennliche auf den Fahrer gerichtete Cockpit. Kaum ein anderes Fahrzeug hat die Fangemeinde, Tuningszene oder die Communites so stark geprägt, wie der Supra MKIV.

Trotz des starken 330 PS Dreiliter-Reihensechser mit Biturbo-Aufladung, stieß das 1993 auf den Markt gebrachte Sportauto jedoch nicht auf viel Gegenliebe. Zu massiges Design, eigentümlich anmutende Designkniffe wie der Spoiler und die vierteiligen Rückleuchten. Der Neuwagenpreis von etwa 110.000 DM auf dem Niveau eines neuen Porsches waren für die Presse sowie die Autokäufer Grund genug, dem Sportler mit Geringschätzung zu begegnen. Es wurden insgesamt nur ca. 500 Exemplare in Deutschland verkauft.

Comeback der Supra - Veröffentlichung, Ausstattung und Preis

Das Licht ganz ohne Camouflage erblickt der neue Supra auf der Detroiter Autoshow im Januar, gefolgt mit der Auto Motor Show in Genf, welches damals als erster Veröffentlichungsort anvisiert war. Bereits letztes Jahr konnte der neue Supra in Kopenhagen von einigen Händlern bestaunt werden, jetzt am 30. November ebenso auch am Nürburgring von überwiegend deutschen Händlern.

Mit der Vorstellung im Januar werden nicht nur die finalen technischen Daten, Ausstattungen und Preise bekannt gegeben, der Käufer kann ab diesem Zeitpunkt sich die Farbe seiner zuvor reservierten Supra auswählen oder aber auch von seinem Reservierungsvertrag bei Erhalt der vollen Anzahlung zurück treten.

Der Start für den Vorverkauf des neuen Toyota Supra hat bereits am 02.10.2018 begonnen. Europaweit werden zunächst nur 900 Supras (dem Club 900) ausgeliefert, von denen Deutschland ein Kontingent von 300 Fahrzeugen erhält. In Deutschland sind bereits alle 300 Fahrzeuge vorbestellt worden und dies ist Toyota Deutschland Erfolg genug, um zumindest weitere 100 Modelle an zu fragen.

Zu Beginn wird ausschließlich nur ein Modell mit voller Ausstattung und einem 6 Reihen Turbomotor ausgeliefert. 2020 soll die 4-Zylinder Variante folgen, welche sich jedoch vorwiegend auf den asiatischen Raum orientiert, in welchem Strafsteuer für großvolumige Motoren gezahlt werden muss.

Zu den Ausstattungsmerkmalen des in Deutschland verkauften Model gehören 19 Zoll Felgen, eine 4-Kolben Bremsanlage von Brembo, ein aktives zwei Wege Differenzial, ein adaptives Fahrwerk (ADV = Vehicle Dynamics Control), ein HUD System oder ein Parkassistent.

Sofern der neue Supra sich am Markt etabliert, könnte ebenso eine Targa-Version möglich sein.

Aus den vergangenen Fehlern des GT86 hat Toyota dazu gelernt und möchte alle Jahre leichte Modellveränderungen anbieten, welches sich vor allem auf die angebotene Farbpalette bezieht. Neben den Standardfarben soll es auch Farben in matter Ausführung geben.

Entscheidend ist am Ende natürlich der Preis. Eine in Hamburg gestartete Umfrage mit mehreren Sportwagenbesitzer a Ford Mustang oder Audi TTS sollte Toyota die Frage beantworten, zu welchem Preis sich der neue Supra in Deutschland positionieren kann.

Einen finalen Preis hat Toyota bisher weder offiziell noch inoffiziell genannt, zuletzt kursierte jedoch der Preis von knapp 62.000 €

Unser Test und Probefahrt

Auf die Wiedergeburt des neuen Supra hat unsere Community lange gewartet, durch das Vorgängermodell sind die Erwartung aber auch ebenso hoch.

Als eine der ältesten Supra Community (auch Deutschlands erste MKIV Community) haben wir bereits Projekte mit Toyota Global, Toyota Europe und Toyota Deutschland zusammen realisiert und an Events teilgenommen und haben nun als einzige Supra Community weltweit die Möglichkeit erhalten, den neuen Supra auf der Circuit de Jarama in Madrid probe zu fahren und zu testen.


Um einen besseren und frischen Vergleich bezüglich der Fahreigenschaft und dem Handling zu haben, sind wir Tage zuvor drei GT86 Fahrzeuge mit verschiedenen Fahrwerk-Setups gefahren. Mit über 15 Jahren im Besitz einer MK4 (wenn auch nicht mehr original) hatten wir ebenso auch einen direkten Vergleich zum Vorgängermodell.

Wer Neugierig über den Verlauf zum Event in Madrid, der kann sich den persönlichen Forenbeitrag mit vielen Bildern durchlesen. ( Zum Beitrag )

Unser Eindruck auf der Strecke


Gleich beim Beschleunigen erhält man das freudige Feedback: „Hallo Turbo“. Mit einem Twinscroll Turbolader und einer Charakteristik wie man es vom MK4 im Serienzustand kennt, drückt der Reihensechser mit 340 PS und an die 500 NM auf die Kurbelwelle. Es ist nicht ganz der „Kick in den Nacken“ wie man es aus inzwischen vieler leistungsgesteigerten Vorgängermodellen mit großen Turbolader - und ebenso auch großem Turboloch - kennt, doch der Vergleich mit einem Serienfahrzeug wäre nicht ganz fair.

Die Kraft überträgt ein präzise abgestimmtes 8 Gang Automatikgetriebe, welches für seine Robustheit bereits bekannt ist. Während viele Hersteller eine gewisse künstliche Schalthärte einprogrammieren um Sportlichkeit zu suggerieren, schaltet dieses Getriebe butterweich.

Mit dem Fokus auf die schnell zukommende Kurve packen die warm gefahrenen Brembo Bremsen ganz ordentlich, um sicher in die Kurve ein zu lenken. Im Vergleich zum Vorgängermodell müssen hier auch 300 kg weniger verzögert werden und eben dieser Gewichtsunterschied macht sich in den Kurven bemerkbar.

Verbleibt man beim Seriensetup des neuen Supras, so ist mit der ersten Kurve und auch im Sport-Modus das eher für die langen Strecken abgestimmte und weiche Fahrwerk zu spüren, was partout nicht schlechter ist, wenn auch ein härteres Fahrwerk dem Fahrer ein direkteres Feedback auf Kosten des Komforts gibt.

Sofort aber merken wir im Gegensatz zur alten Supra oder sogar dem als Driftfahrzeug beliebtem GT86: Den neuen Supra bekommt man so schnell nicht aus der Ruhe, denn er liebt die Kurven, lässt sich rassig durch enge Haarnadeln führen und verzeiht einem ebenso grobe Fahrfehler.

Das gesamte Fahrzeugkonzept ist mit all seinen Komponenten durchdacht und aufeinander perfekt abgestimmt und hinterlässt auf der Strecke in seiner Basis einen für uns mehr als positiven Eindruck. Es wird ein agiler und flinker Spaßwagen, der wesentlich mehr kann als nur gut gerade aus fahren. Er kombiniert die Eigenschaften eines GT86 und die Leistung einer MK4 mit Potenzial nach oben.

Insgesamt 6 Stunden ist man die vier uns zur Verfügung gestellten Testfahrzeuge durchgehend auf der Rennstrecke und mehreren driftfahrten ohne technische Ausfälle gefahren. Dies spricht für ein solides Fahrzeug, welches über Eigenschaften eines gemütlichen Gran-Tourismo hinaus gehen.



Etwas mehr Technik bitte

Hinweis vorab: Technische Fakten zu einem noch nicht veröffentlichten Fahrzeug zu erhalten war schon immer überaus schwer, geschweige denn etwas darüber zu schreiben. Viele der uns zur Verfügung gestellten Informationen sind bisher immer aus erster Hand, andere hingegen durch Recherche und Kombination beider erarbeitet. Trotz der Überprüfung und Freigabe dieses Artikels durch Toyota direkt, bat man uns vor allem die technischen Details vorerst noch als Vorläufig zu Kennzeichen, da sich bis zum Release noch Details ändern könnten oder sich internen noch im Gespräch befinden, wie z.B. die Frage zum finalen Preis.

Die folgenden Grafiken und Charts sind ein Teil einer Toyota-Präsentation, welche wir im einzelnen exklusiv zeigen dürfen.

Getestet wurde der Supra regelmäßig auf der Miramas Test-Strecke und den Straßen von Frankreich und die maximale Höchstgeschwindigkeit auf den deutschen Autobahnen. Testwochen gab es ebenso auf und um den Nürburgring, sowie in Schweden bei Schnee und Eis.

90% der Tests wurden auf öffentlichen Straßen durchgeführt“, so Toyota.

Motor, Getriebe, Differenzial

Verbaut wird der dieses Jahr neu vorgestellte BMW 6-Zylinder Aluminiummotor aus der B58 Reihe mit der Endung B30C, mit einem wassergekühltem BorgWarner Twin-Scroll Turbolader bei einer Gesamtleistung von 340 PS bei 5.500 Umdrehungen und angrenzenden 500 NM. Mehr zum neuen BMW B58 Motor erfahrt ihr hier in unserem Artikel


Die wesentlichen Neuerungen dieses Motors sind in den einzeln optimierten Komponenten, der Gewichtseinsparung und der Verbrauchsoptimierung zu finden. Die Verwendung nur noch einer Steuerkette zwischen Nockenwellen und der Kurbelwelle trägt zur weiteren Gewichtsreduzierung bei und minimiert ebenso die Fehleranfälligkeit des Motors. Der bisherige Motor verfügte über zwei in Kombination eingebauten Ketten.

Eine zweite Variante der selbigen Motor-Baureihe wird es mit Modifikationen am Krümmer und Turbolader in der Leistungsregion von 388 PS geben, welcher wohl in der Gazoo Racing Modellvariante Verwendung findet, so unsere Vermutung.

Im Übrigen ist der B58 Motor von der Ward's AutoWorld im Jahre 2017 zum besten Motor gekürt worden.

Highlight ist das Zwei-Wege-Differenzial, welches sich von 0 auf 100% stufenlos einstellen lässt. Durch das größere Übersetzungsgetriebe ist es damit nicht nur genauer, sondern ist aktiv schneller einzustellen. Erzielt werden damit vor allem ein besser einstellbares Einlenkverhalten auf der Ziehseite, sowie natürlich ein besser ausgeschlüpftes Traktionspotenzial unter allen Umständen.

Fahrwerk

Die Premium-Ausstattung des neuen Supras besitzt ein aktives Fahrwerk, welches über einen Normalen und einen Sportmodus verfügt. Mit einem optimierten Stabilisator soll vor allem weniger Untersteuerung stattfinden.

Auch wenn es aus der GR Palette diverse Stabilisatoren in verschiedenen Ausführungen geben soll, so vermuten wir Anhand der uns zur Verfügung gestellten Kennlinien den Einsatz eines adaptiven Stabilisators, den sogenannten Dynamic Drive.


Während ein einfaches Fahrwerk eine passive / fixe Kennlinie besitzt, variieren diese mit einem aktiven Fahrwerk.

Die optimale Dämpferkraft errechnet sich durch die einzelnen Räder, dem Lenkrad und den Dämpfern selber. Mit der durch den (wahrscheinlich in der Mitte des Stabilisators angebrachten) Aktuators verschränkten Länge erhält man verschiedene Optionen. Bei einer hohen Übersetzung wird der Stabilisator weicher, bei einer 1:1 Übersetzung hingegen härter.

Ob das Dynamic Drive im Einsatz sein wird, bleibt ab zu warten.


Aerodynamik & Karosserie

Die Entwicklung einer guten Aerodynamik hatte für die Ingenieure von Toyota einen hohen Stellenwert. Herausfordernd hierbei war der geringe Radstand, welcher bei Fahrzeugen dieser Bauartart bei hohen Geschwindigkeit unruhig wirken lässt. Die beim FT-1 noch wesentlich mehr ausgeprägte Nase trägt zur Stabilität des Fahrzeuges bei, ebenso wie das Dach im Double-Bubble Stil und der ausgeprägte Bürzel am Heck des Fahrzeuges.

Dieser aerodynamischen Kombination in Verbindung mit dem Diffusor und einem optimierten Unterboden erlaubte es den Verzicht auf einen aktiven Heckspoiler, wie man ihn noch vom Prototypen kennt. Dies trägt natürlich zu einer Gewichtsreduzierung bei.

Die verwendeten Luftschlitze an den Kotflügeln oder an den Türen sind Attrappe, werden so in Ihrer Position jedoch verwendet werden können. Durchaus möglich, dass die Gazoo Racing Version diese noch optisch genutzten Elemente funktional voll ausschöpft. Bereits auf dem VLN Rennen am Nürburgring ( Unser Artikel zum VLN Rennen mit der neuen Supra ) wurden diese u.a. zur Kühlung der Bremsen genutzt.

Mit dem kurzen Radstand von 2.47 Meter erzielt der Supra beim Teilungsverhältnis einen Goldenen Schnitt von unter 1.6, welcher deutlich unter Dem vieler Sportfahrzeuge liegt.

Das Verhältnis zwischen Radstand und Breite ist natürlich abhängig davon, zu welchem Zweck ein Fahrzeug verwendet werden soll. Während ein Kart sich mit einem Goldenen Schnitt von annähernd 1 sehr den Kurven erfreut, besitzt ein Drag-Fahrzeug meist einen Schnitt von über 2 und ist somit mehr für die stabilen geradeaus Fahrten geeignet.


Zwei Punkte haben uns tatsächlich erstaunt.

Mit der neuen Supra hat man eine bessere Karosseriesteifigkeit erzielen können, als es der aus Voll-Carbon gebauter und teure Lexus LFA hat.

Ebenso wurde mit dem Supra ein Schwerpunkt erreicht, welcher unter dem des dahingehend optimiertem GT86 und seinem flach liegendem Boxermotor liegt.

Kombiniert mit einem Gesamtgewicht von unter 1,5 Tonnen (der modifizierte Supra beim VLN Rennen hatte 1,4 Tonnen) und einer perfekten Gewichtsverteilung von 50:50 auf die Vorder- und Hinterachse ist dies ein überaus Interessantes Gesamtkonzept für viel Fahrspaß auf der Strecke.





Die Sache mit der Kooperation

Die Kooperation mit BMW war schon lange bekannt, erhielt jedoch Seitens der sozialen Medien kein allzu positives Feedback, als vor allem Details in visueller Form bekannt wurden.

Fragt man einen Besitzer, warum er seinen Toyota fährt, so fallen meist die gleichen Argumente: Zuverlässigkeit und Robustheit, und kaum ein anderes Toyota Modell verkörpert diese Werte so gut, als die vierte Generation des Toyota Supra.

Nicht selten fahren Toyota Kunden ihr Fahrzeug aus Überzeugung und aus Treue zur Marke selber. Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass BMW hier als ein Invasor dieser Werte gesehen wird.

Ein weiterer nicht ganz zu unterschätzender Punkt ist die in Deutschland starke JDM-Community. Besitzer japanischer Fahrzeuge sind stolz auf ihre Fahrzeuge, leben nicht allzu selten die japanische Kultur und Werte aus und fühlen sich mit gleichgesinnten dieser Szene stark verbunden.

In Zeiten der Globalisierung sind Kooperationen und die Nutzung gemeinsamer Synergien aber unentbehrlich, um am Fahrzeugmarkt Konkurrenzfähig zu bleiben. Selbst in einem Aston Martin steckt heute Mercedes, in einem Rolls-Royce BMW oder in einem Toyota Aygo Peugeot und Citroen- Technik, nur um einige Beispiele zu nennen. Auch wenn viele Basiskomponenten mit BMW geteilt werden, so war die Entwicklung des neuen Supra komplett autark.

Mehr denn je muss wirtschaftlich Konzipiert werden, doch mit dem neuen Supra hat es Toyota in Kooperation mit BMW geschafft einen Preis zu erzielen, der unter dem Preis eines Showroom zierendem Fahrzeuges liegt. Ohne die Zusammenarbeit mit BMW wäre weder der Z4, noch der neue Supra realisierbar gewesen.

Doch warum ist man keine Kooperation mit der Tochterfirma Lexus eingegangen?

Mit einer der Gründe ist die eigene Sportwagenpalette. Mit der Kooperation kann bei konkurrierenden Vermarktung gleichartiger Produkte und zu verschiedenen Preise schnell der klassische Kannibalismuseffekt mit Einher gehen, mindestens aber würde es die Zusammenarbeit bei vielen Interessenskonflikten schwierig machen, so erklärte man es uns.

Die besten Bedingungen für eine große Fangemeinde


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Der neue Supra macht wirklich sehr viel Spaß zu fahren und sieht live wesentlich imposanteren aus als auf Fotos. Bereits in Camouflage wirkte der neue Supra sehr wuchtig und kurvenreich, wie man es von der MK4 kennt. Ohne kommen diese noch mehr zur Geltung. Das Design des Vorgängermodells kann durchaus als Zeitlos gesehen werden, doch stehen beide Fahrzeuge nebeneinander, so wirkt der neue Supra einfach um ein vielfaches moderner und sportlicher.

Er ist sehr agil und leistungsstark und allein die Gedankengänge um das potenzielle individualisieren des Supras, beflügelt die Vorfreude auf dieses Fahrzeug.

Was einst den Supra MK4 durch die Auto- und Tuning-Szene hat groß werden lassen, ist mit dem neuen Toyota Supra die beste Basis geschaffen worden ein ebenso beliebtes Liebhaberfahrzeug zu werden.

Eine andere Auspuff-Anlage, andere Felgen, ggf. ein Turbo Upgrade oder paar Karosserie-Elemente. Die Zusammenarbeit mit Toyota und BMW ermöglicht Synergien über diese beide Marken hinaus. Mehr Produkte und Unternehmen, die sich auf das Tuning, den Motor und der Programmierung des Steuergerätes spezialisieren können. Dies bietet dem Besitzer nicht nur eine weitaus größere Vielfalt, sondern ebenso auch ein weitaus größeres Know-How für das Fahrzeug.

Der neue Supra ist als marktreifes Serienfahrzeug ein in seinen heutigen Möglichkeiten durchdachter Allrounder. Das Customizing an dem Wagen wird nicht nur der Szene gefallen, sondern ihm auch zu der Beliebtheit verhelfen, was einst (so ehrlich muss man sein) der Fast & Furious Hype dem Vorgängermodell zu seiner Berühmtheit verholfen hat.

Und eben letzteres ist der beste Ausdruck eines leidenschaftliche Fahrzeug-Besitzer. Der Ausdruck an Individualität, Fahrspaß und Freude an dem eigenen Fahrzeug.

Auf dem 27. Aachener Kolloquium für Fahrzeug- und Motorentechnik hat BMW die weiterentwickelte Version des B58 Motor vorgestellt. Der neue Benzin-Motor wird in zwei Leistungsstufen mit jeweils 340PS in der mittleren und 388 PS in der oberen Leistungsstufe angeboten. Die Kernkomponenten wie der Hubraum (2997 ccm) und die Bohrung (82 mm) des Reihensechser blieben dem Vorgängermotor weitestgehend gleich.

Die wesentliche Neuerung sind in den einzelnen optimierten Komponenten, der Gewichtseinsparung und der Verbrauchsoptimierung zu finden. Mit neuen Einspritzdüsen und einem neuen Motormanagement sollen mehr Leistung und Drehmoment bei weniger Verbrauch erreicht werden. Gewichtseinsparungen von insgesamt 6 kg wurden überwiegend am Motorblock, Zylinderkopf und dem einteiligen Kettentrieb erreicht.

Beim neuen B57 soll erstmals ein "Split-Cooling"-System verwendet werden. Damit werden zwei getrennte Kühlkreisläufe jeweils für den Motorblock und für den Zylinderkopf realisiert, wodurch sich eine optimale und gezieltere Kühlung der Motorenteile realisieren lässt. Dies erhöht den Wirkungsgrad des gesamten Motors und senkt somit den Verbrauch.

Was hat dies mit dem neuen Supra A90 zu tun?

Auf allen bisherigen Fotos, dem von uns gesichteten Motor in Madrid, sowie dem zuletzt bei der VLN Langstreckenmeisterschaft gesichteten Motor sah man den schon bekannten B58 Motor. Auf der zuletzt veröffentlichten Teiledatenbank für den Supra A90 ist der Motor mit der Teilenummer B58B30C vorzufinden. Ebenso stimmte die von Toyota auf der Kopenhagener Händertagung angekündigte Leistung von 340 PS mit der Version des B58 überein.

Drei Punkte sprechen für die Verwendung des neuen B58 beim neuen Supra. Einerseits soll der Motor bei dem in Kooperation entwickelten BMW Z4 verwendet werden, die wesentlich interessanteren Details finden sind jedoch in den technischen Erneuerungen als auch der Teiledatenbank des Supra A90. Trotz der noch relativ irreführenden Endung Teilenummer B58B30C für den Motor, ist an der Explosionszeichnung für den A90 nur eine Steuerkette zwischen Nochenwellenräder und Kurbelwelle zu erkennen (siehe Bild oben). Beim bisherigen B58 Motor werden jeweils eine Steuerkette oben und unten verwendet.

Weiterhin soll beim 340 PS Leistungsstarken B58 der Abgaskrümmer direkt am Motorkopf integriert sein, was in dieser Version ebenfalls aus der Explosionszeichnung des A90 zu entnehmen ist.

Die Leistungsangaben sind natürlich Standardwerte des neuen Motors. Durchaus möglich, dass diese beim neuen Supra A90 abweichen werden. Mit einer original Leistung von 340 PS / 388 PS und einem Gewicht von ca. 1500 kg, wird der neue Supra mit seinen sehr niedrigen Schwerpunkt und aktiven Fahrwerk ein echtes Spaßauto.


Gerade einmal ein Monat ist es her, dass wir den neuen Toyota Supra in Madrid fahren und testen durften. Auf nur 1400kg herunter gespeckt, mit einem Renn-Käfig, einem Schalensitz, geschlitzten Brembo-Scheiben, sowie weiteren kleinen Modifikationen versehen, startete der noch relativ seriennahe Supra A90 mit der passenden Startnummer 90 beim Langstreckenrennen VLN9 am Nürburgring.

Zum ersten mal konnten Fans und Interessierte den neuen Toyota Supra A90 in der Boxengase und aus aller Nähe betrachten und blieb man geduldig, auch mit seinem inzwischen offenem Cockpit und Motor ohne Abdeckung sehen.

Das Embargo vor allem hinsichtlich des Cockpits hat Toyota nun gänzlich aufgegeben, denn inzwischen sind viele Informationen und Bilder an die Öffentlichkeit gelangt, zuletzt sogar eine Teiledatenbank für den A90.

Toyota Präsident Akio Toyoda fährt den Supra

Die Teilnahme des neuen Supras war offiziell nicht angekündigt, doch bereits Wochen zuvor ist die Rennversion des A90 am Nürburgring gesehen worden. Mit den Fahrern Yabuki Hisashi, Daenens Herwig (der uns bereits in Madrid eingewiesen hat) und dem Pseudonamen Morizo war das Team GazooRacing in der Gruppe SP8T angemeldet.

Wer die Geschichte Toyotas kennt weiß hier sofort. Hinter dem Pseudonym Morizo steckt kein anderer als Toyota Präsident Akio Toyoda höchstpersönlich, der als begeisterter Motorsportfreund bereits 2009 mit dem LF-A am 24 Stunden Rennen am Nürburgring teilgenommen hat.

Aufgrund des starken Nebels wurde das Qualifying um eine Stunde auf 9:30 verschoben. Das für den Nürburgring bekannte heimtückische Wetter bliebt aus und erfreute nicht nur die Fahrer, sondern auch die Besucher mit durchgehend schönem Sonnenwetter. Mit einer Rundenzeit von 9 Minuten und 31 Sekunden (Grüne Hölle + GrandPrix Strecke) erlangte das Team die Startposition 94.

Der Nürburgring als Teststrecke für den GR Supra

Der neue Supra hat das Potenzial eine konkurrenzfähige GT4-Version zu werden, den im Vergleich zum GT86 hat der neue Supra einen noch niedrigeren Schwerpunkt, sowie eine bessere Karosseriesteifigkeit, als der aus Vollcarbon gebaute Supersportwagen Lexus LFA.

Mit einer Zweitplatzierung in seiner Klasse hat das Team GazooRacing nach vier Stunden das Rennen erfolgreich abgeschlossen. Ein durchaus akzeptables Ergebnis eines Protoypenfahrzeuges, welches in seiner umgebauten Form vor allem Informationen und Erfahrungen für die Gazoo Racing Version des Supras A90 sammeln soll, so Toyota. Die Jungfernfahrt dieser Rennversion war jedoch nicht auf dem Nürburgring.

Auf unsere scherzhaft gestellte Frage, ob wir auch diese Version mal "probefahren" dürfen, erwiderte Toyota Generel Manager Alain Dujardyn: "Wir hatten diesen Supra auch auf dem Circuito del Jarama in Madrid, haben ihn jedoch vor der Öffentlichkeit versteckt".

Das VL9 Event war ein tolles Highlight für all Jene, welche den neuen Supra in Natura sehen wollten und es wird auch nicht das Letzte dieser Form sein. Bereits Ende November/ Anfang Dezember sind wir für euch beim nächsten Event und werden euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Bilder zur neuen Supra A90 auf dem VLN9

Bilder/Copyright mit freundlicher Unterstützung von Chronos Racing












Am Dienstag ist bei einer Testfahrt auf dem Nürburgring einer der Prototypen des neuen Toyota Supra A90 verunfallt, so das online Magazin CarScoops, und beruft sich dabei auf die Informationen deren vor Ort anwesenden Erlkönig-Fotografen.

Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen auf der Geraden der Döttinger Höhe, indem der Wagen in die rechte Leitplanke gefahren und schließlich auf der linken Seite der Strecke zum stehen gekommen ist.

Hierbei ist dem Fahrer nichts passiert.

Der Prototyp wurde bei diesem Unfall vorne rechts und hinten an den Kotflügeln / Radlauf, sowie an der hinteren Federung beschädigt und musste von der Strecke abtransportiert werden.

Weitere Bilder und original Text in der Quellenangabe






über 10 Jahre ist es her, als Mitglieder unserer SupraCommunity mit den ersten Gerüchten und sogar Bildern eines Erlkönigs über den neuen Toyota Supra gesprochen haben, was sich jedoch sobald als den neuen Supersportwagen LFA von Lexus klärte.

Seitdem wurde es still um den neuen Supra, wenn auch im Jahre 2012 ein von Gazoo Racing konzipiertes Targa Model mit einem V6 Mittelmotor auf Basis eines MR2 für eine kurze Aufmerksamkeit sorgte.

Präsentation der Serien Supra März 2019 in Genf

Wenn Toyota mit einer steigenden Häufigkeit Pressemitteillung zum neuen Supra veröffentlicht oder sich immer öfter auf Events blicken lässt, so ist der offizielle Verkauf des neuen Toyota Supras nicht mehr weit.

Im November 2017 wurde bereits die seriennahe und unverhüllte Modell-Version einigen Toyota Händlern in Kopenhagen (siehe Artikel) gezeigt und nur wenige Monate darauf die Gazoo Racing Rennversion in Genf.

Genau ein Jahr folgend soll der neue und serienfertige Toyota Supra erst auf der Auto Motor Show in Detroid und für Europa anschließend auf der "Geneva International Motor Show" (GIMS) in der Schweiz der Öffentlichkeit vorgestellt werden, welche vom 7. März 2019 bis zum 17. März 2019 statt findet.

Inzwischen ist auch bereits bekannt, wie viel der neue Toyota Supra kosten soll. Ab einer Summe von 55.000 Euro soll das Modell mit einer mittleren Ausstattung erhältlich sein, entsprechend mehr soll somit auch das Top-Modell kosten. Die Produktion des neuen Supras soll Anfang des Jahres beginnen, entsprechen spät soll der Wagen erst im Oktober 2019 bei den Händler zu kaufen sein - vorerst jedoch nicht bei allen.

Wie dieser nun Final aussehen wird, dies wissen wir heuer auch noch nicht, doch die Vorabversion des Serienmodells jedoch dürfen wir September in Madrid für für euch probe fahren. (siehe Artikel)

Mit einer offiziellen Ankündigung wurde der neue Toyota Supra zuletzt auf dem Goodwood Festival of Speed in den USA der Öffentlichkeit vorgestellt und über die Strecke von Toyota Chef Tetsuya Tada persönlich gefahren.

Wenn Toyota mit einer steigenden Häufigkeit Pressemitteillung zum neuen Supra veröffentlicht oder sich immer öfter auf Events blicken lässt, so ist der offizielle Verkauf des neuen Toyota Supras nicht mehr weit.

Agiles Spaßauto

Mit jedem Event werden auch immer mehr Details bekannt. Zuletzt zur der Motorisierung und den Modelltypen. Neben dem 335 PS starken 6-Reihen Motor soll es auch eine leichtgewichtige und ebenso turbogeladene Variante (B48B20) mit einem 4-Zylinder Motor von BMW geben. Beide Varianten werden das ZF-8HP51HIS 8-Gang Automatikgetriebe haben. Mit diesen beiden Supra Modellen verfolgt Toyota das bisherige Konzept, wie es beim Vorgängermodell MK4 war. Der GE und der leistungsstärkeren GTE Turboversion.

Entgegen damaliger Gerüchte vieler Portale und Blogs, sollen beide Modelle normal unter der Marke Toyota verkauft werden. Tatsächlich Interessant wird die unter dem Sport-Label GR verkaufte Variante, wie man sie bereits von anderen Modellen wie dem Yaris kennt. Hierzu gibt es jedoch noch keinerlei Fakten und die Gerüchte bewegen zwischen Hybridantrieb und einer Leistung von über 400 PS.

Gemeinsam mit den Ingenieuren des GT86 soll der neue Supra ebenso ein agiles Spaßauto werden, wie es der GT86 bereits ist. Eine Art Kombination aus alter Supra und dem GT86-Modell.

Vorstellung in Madrid

Vom 18 bis zum 20 September wird der neue Supra nun auch in Europa auf dem Track Day Event in Madrid der Öffentlichkeit vorgestellt werden, zu welchem wir mit als eine der größten und ältesten Community von Toyota Europe eingeladen worden sind. Vor Ort dürfen wir uns nicht nur einen Eindruck über die (wohl noch verhüllte Vorserie) machen, sondern dürfen ebenso sogar den neuen Toyota Supra A90 probe fahren.

Über dieses Ereignis möchten wir euch selbstverständlich Informieren, stellen alle möglichen Fragen und Berichten natürlich über die Fahrerlebnisse.

Einen Fragekatalog, zu welchem ihr natürlich auch herzlich eingeladen seid mit zu gestalten, bereiten wir vor. Was meint ihr, gibt es z.B. ein neues Supra Logo, wie es bisher jedes Supra Modell hatte?

Und bevor wir in den Flieger steigen, schreiben wir euch zusammen mit einigen Supra und GT86 Fahrer einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch zusammen, warum der GT86 eine große Fan-Gemeinde hat und warum dies auch der neue Supra haben wird.

Der Toyota Supra feiert seine Weltpremiere auf dem diesjährigen Goodwood Festival of Speed (12. bis 15. Juli): Passend zum 25. Geburtstag des britischen Motorsporttreffens präsentiert sich die Neuauflage der Sportwagen-Ikone im Süden Englands erstmals in Aktion. Chefingenieur Tetsuya Tada und Testfahrer Herwig Daenens steuern den Prototypen über die legendäre Bergstrecke.

Nach der Ankündigung des Comebacks auf dem Genfer Automobilsalon im Frühjahr 2018 können Besucher nun einen ersten Blick auf den Modellathleten werfen. Toyota bleibt der Tradition eines echten Sportwagens treu und verpasst auch der Neuauflage einen Reihensechszylinder-Frontmotor und Hinterradantrieb. Der Prototyp ist in den schwarz-rotweißen Farben der Motorsport-Tochter Toyota GAZOO Racing getarnt und an allen vier Veranstaltungstagen unterwegs. Auf den Markt kommt der neue Toyota Supra voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019.

Neben dem Entwicklungsmodell können sich die Besucher in Goodwood das Toyota GR Supra Racing Concept anschauen. Das von Toyota GAZOO Racing entwickelte Konzeptfahrzeug gab in Genf einen ersten Hinweis auf die Neuauflage. Die Studie zeigt einen leistungsstarken Sportwagen mit scharf geschnittenem Karosseriekleid aus fortschrittlichen Leichtbau-Materialien, Tieferlegung, Rennrädern und einem Cockpit, das Wettbewerbsstandards erfüllt.

Wie man erfolgreich auf der Rennstrecke unterwegs ist, hat der Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 8 bereits unter Beweis gestellt. Der 1.000 PS starke Hybrid-Rennbolide hat die 24 Stunden von Le Mans in diesem Jahr gewonnen und Toyota den ersten Sieg beim Langstreckenklassiker beschert. In Goodwood darf dieses Siegermodell daher natürlich nicht fehlen.

Quelle: Toyota Deutschland

Sportwagen-Ikone startet 2019 in der NASCAR Xfinity Serie

Der Toyota Supra kehrt zurück auf die Rennstrecke: Die weltweite Sportwagen-Ikone startet 2019 in der US-amerikanischen NASCAR Xfinity Series (NXS). Der Kampf um die Meisterschaft startet am 16. Februar 2019 auf dem Daytona International Speedway in Florida.

Bei der Wiedergeburt des Toyota Supra darf ein Motorsport-Engagement nicht fehlen. Denn schon in den 1980er Jahren war der Modellathlet überaus erfolgreich in verschiedenen Rennserien in Japan und den USA unterwegs. In den 1990ern folgten zwei Starts bei den 24 Stunden von Le Mans.

Für die Neuauflage hat Toyota mit seinen Tochterunternehmen Toyota Racing Development (TRD) und Calty Design Research intensiv am Rennwagen gefeilt. Beide Firmen verfügen über umfangreiche NASCAR-Erfahrung und haben unter anderem jene Rennversion des Toyota Camry entwickelt, die 2017 die NASCAR-Königsklasse gewonnen hat. Der Supra wurde auf die NXS-Regularien abgestimmt.

„Wir bei Calty und TRD sind zuversichtlich, ein weiteres Rennauto entwickelt zu haben, das Rennen und Meisterschaften gewinnen kann. Dass der Supra in der NASCAR startet, zeigt, wie wichtig dieses Fahrzeug für uns ist. Der Supra ist ein echter Titelanwärter“, erklärt David Wilson, Präsident von TRD.

Im kommenden Jahr startet Toyota damit erstmals mit drei unterschiedlichen Fahrzeugen in den drei NASCAR-Serien: Neben dem Supra in der NXS tritt in der Monster Energy NASCAR Cup Series weiterhin der Camry an; in der NASCAR Camping World Truck Series kämpft der Tundra um Siege.

Lange hielt sich Toyota seit der letzten Präsentation des FT-1 vor vier Jahren bedeckt und so kursierten seitdem die kreativsten Gerüchte. Zuletzt wurde sogar die Rückkehr des "legendären" Toyota 2000GT durch eine große Autozeitschriften vorhergesagt. Doch mit der Rückkehr einer Legende meinte Toyota ein ganz anderes Modell. Den Toyota Supra.

Schon Wochen zuvor kündigte Toyota die Präsentation eines Konzept-Fahrzeuges auf der Genfer Automesse an, welches die Rückkehr einer Legende einleiten soll. Angedeutet mit einem riesen Heckspoiler wie man ihn aus Rennfahrzeugen kennt und dem aus den FT-1 typisch geformten Dach war vielen bereits klar zu erkennen - Es muss sich um eine Rennversion des Toyota Supra aus dem Team Gazoo Racing handeln.

Erneut ein Konzept Fahrzeug?

Etwas Gedulden müssen wir uns noch, denn letztendlich müssen einige technische und gesetzliche Richtlinien für ein serienfertiges Fahrzeug getestet und realisiert werden.

Weiterhin hat Toyota mit der Kooperation mit BMW eine abgesprochene Release-Timeline. Der auf gleicher Basis basierender BMW Z4 soll als erstes Modell Mitte dieses Jahres der Welt präsentiert werden, gefolgt von dem Toyota Supra gegen ende des Jahres. Toyota muss sich also wohl bei der Präsentation mit dem zweiten Startplatz begnügen. Doch wie sagt man so schön, "Der Star betritt als letzter den Raum"

Sehr Seriennah

Auch wenn man bei der Präsentation des GR Supras von einem Konzept-Fahrzeug spricht, so ist der Toyota Supra weitaus seriennah, als es der Öffentlichkeit bekannt ist.

Bereits Ende November 2017 wurde die Straßenversion des Toyota Supra bei einer internen Toyota Tagung in Kopenhagen einigen Händler präsentiert. Wir hatten hierzu in einem Artikel mit exklusiven Informationen und Bildern aus der Tagung berichtet.

In der national und international getrennten Präsentation waren nicht nur der für Anfang 2019 datierte Verkaufsbeginn, sondern auch die Leistung von 340PS zu lesen.

Beim letzteren soll es sich um das unter der Marke Toyota verkaufte Modell handeln. Nicht ganz klar ersichtlich, jedoch nicht auszuschließen, ist ein Premium-Modell aus dem Team Gazoo Racing mit mehr Leistung.

Mit dem GR Supra Racing Concept Fahrzeug hat Toyota uns nun offiziellen einen Geschmack auf den neuen Supra gegeben, welcher zur Überraschung vieler durchwegs Positiv ist.

Wie gefällt euch der neue GR Supra?















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