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    Endlich ist er da, der neue Toyota Supra A90

    Im Juli 1993 kam die vierte und bisher letzte Generation des Supra auf den Markt (Modellcode JZA80), die bis August 2002 gebaut wurde.

    Anfang 1986 wurde die dritte Generation des Supra vorgestellt.Sie ist zugleich die erste, die nicht mehr mit dem Namenszusatz Celica vermarktet wurde.

    Die zweite Generation wurde im Herbst 1981 präsentiert.Auch sie war immer noch als Derivat des Celica Liftback erkennbar, hatte aber mit den neuen (170 PS) starken 6-Zylinder-Motoren einen komplett eigenständigen Antrieb.

    Der aus dem James Bond Film bekannter 2000 GT wird von der Supra Community aufgrund des Reihen 6-er und der Coupe Form als der UR-Supra gesehen.

    MK5s Blog

    Mit einem schnellen Doppel reist Toyota Gazoo Racing zum diesjährigen 24-StundenRennen auf der Nürburgring-Nordschleife (20. bis 23. Juni 2019): Während der Toyota GR Supra seine Feuertaufe beim Langstreckenklassiker feiert, stellt sich der Lexus LC erneut dem Härtetest in der grünen Hölle.

    Die Nordschleife des Nürburgrings gilt als wohl anspruchsvollste Rennstrecke des Welt: 300 Meter Höhenunterschied und mehr als 170 Kurven verlangen Fahrer und Fahrzeugen alles ab – insbesondere wenn man rund um die Uhr unterwegs ist. Hinzu kommt das typische, oftmals wechselhafte Eifelwetter, das auf der rund 25 Kilometer langen Runde auch mal variiert. Doch davon lässt sich Toyota Gazoo Racing nicht abschrecken: Bereits seit 2007 tritt das Team beim Langstreckenklassiker an, der wie kein zweiter Wettbewerb die Unternehmensphilosophie verkörpert, „immer bessere Autos zu bauen“. Das Team bilden die eigenen Mitarbeiter, die in einem so anspruchsvollen Umfeld konkurrieren und wachsen und ihre gewonnene Erfahrung in die weitere Fahrzeugentwicklung einbringen. Mit den am Rennen teilnehmenden Boliden werden zudem Teile und fortschrittliche Technologien für zukünftige Straßenfahrzeuge getestet.

    Bei seinem Debüt 2018 erreichte der Lexus LC das Minimalziel: Das schnelle Coupé sah die schwarzweiß-karierte Zielflagge und beendete das Rennen. Nach zahlreichen Tests soll in diesem Jahr der nächste Schritt folgen: Pilotiert von Takeshi Tsuchiya, Naoya Gamo, Takamitsu Matsui und Yuichi Nakayama, tritt der Lexus LC mit der Startnummer 56 in der SP-PRO Klasse an.

    Wir haben zahlreiche Tests durchgeführt, 3.000 Kilometer in Japan und weitere 3.000 Kilometer nach der Ankunft am Nürburgring“, erklärt Lexus LC Chefmechaniker Toshiyuki Sekiya. „Der Nürburgring stellte uns bei jeder Fahrt vor Probleme und die Fahrer, Ingenieure und Mechaniker kamen immer wieder zusammen, um Verbesserungen vorzunehmen. Ich habe das Gefühl, dass sowohl das Auto als auch die Menschen an dieser Aufgabe deutlich gewachsen sind.


    Als zweiter Rennwagen von Toyota GAZOO Racing debütiert der Toyota GR Supra #90: Nachdem der Supersportwagen bereits im Rahmen der VLN Langstrecken-Meisterschaft erste Erfahrungen in der grünen Hölle sammeln konnte, starten Masahiro Sasaki, Uwe Kleen, Herwig Daenens und Hisashi Yabuki beim Langstreckenklassiker in der SP8T Klasse. Hierfür wurde das Fahrzeug nochmals gezielt verbessert.

    Es ist schon nicht einfach, ein Rennen am Nürburgring zu beenden, wenn es nur vier oder sechs Stunden dauert. Ich möchte gar nicht daran denken, was in einem 24-StundenRennen alles passieren kann“, so GR Supra Chefmechaniker Hideyuki Tanaka. „Wir werden als geschlossenes Team zusammenarbeiten, um das Rennen erfolgreich zu beenden. Ich hoffe, dass alle uns mit Begeisterung anfeuern werden.

    Weltweit werden 3 Basismodelle verkauft, welche sich im Einzelnen in der Ausstattung weiter unterscheiden. Für den europäischen Markt wird vorerst ausschließlich der 3 Liter Motor verkauft. Die Unterschiede in der Ausstattung und den Preisen für die Europa-Modelle sind in dem Artikel "Der neue Toyota Supra A90 - Offizielle Preise und Ausstattung" zu finden.

    Insgesamt gibt es für den Supra A90 drei Motorvarianten. Diese sind wie beim Vorgängermodell A80 mit der Bezeichnung RZ, SZ und SZ-R definiert.

    Motorvarianten

    3,0 l B58-Reihensechszylindermotor (RZ)

    Der 3,0-Liter-Reihen-6-Zylinder-Turbomotor vereint Leistung, kraftvolle Beschleunigung und einem hohen Wirkungsgrad.
    Mit dem Twin-Scroll-Turbolader werden Abgasstörungen zwischen den Zylindern verhindert und erreichen dadurch eine schnellere Ansprechzeit bei niedrigen und hohen Geschwindigkeiten.

    Mit der Kombination einer stufenlosen und variablen Ventilsteuerung beim Ein- und Auslass, wird eine wesentlich höhere Effizienz erreicht. Die Start- & Stopp Funktion, als auch das präzise Direkteinspritzsystem erzielen zusätzlich einen geringeren Kraftstoffverbrauch.

    [RZ]

    Hubraum: 2.997 L
    Leistung: 250 kW [340 PS] / 5.000 U / min
    Drehmoment: 500 Nm [51,0 kgf · m] / 1.600-4, 500 U / min
    Beschleunigung: 4,3 Sekunden (0-100 km/h)




    2,0 l B48-Vierzylinder-Reihenmotor (SZ & SZ-R)

    Stellen Sie 2 gerade 4 Motoren mit unterschiedlicher Abstimmung ein. Der SZ-R-Motor liefert eine hohe Leistung mit einer maximalen Leistung von 190 kW (258 PS). Wir realisieren eine weitere Optimierung der Gewichtsverteilung hin und her durch einen leichten Motor, der die Kompaktheit nur in der Gerade 4 ausnutzt und leichtes Sportfahren genießen kann. Der SZ hat eine maximale Leistung von 145 kW (197 PS) und verwendet einen Motor, mit dem Sie das erfrischende Fahren von der Stadt zur Autobahn frei spüren können.

    [SZ-R]

    Hubraum: 1,9898 L
    Leistung: 190 kW [258 PS] / 5.000 U / min
    Drehmoment: 400 Nm [40,8 kgf · m] / 1, 550-4, 400 U / min
    Beschleunigung: 5,2 Sekunden (0-100 km/h)

    [SZ]

    Hubraum: 1,9898 L
    Leistung: 145 kW [197 PS] / 4, 500 U / min
    Drehmoment: 320 Nm [32,7 kgf · m] / 1.450-4, 200 U / min
    Beschleunigung: 6,5 Sekunden (0-100 km/h)

    Kraftstoffverbrauch

    Klasse Durchschnittsverbrauch Stadt Landstraße Autobahn
    SZ 13,1 km / L 9,5 km / L 13,6 km / L 15,1 km / L
    SZ-R 12,7 km / L 9,2 km / L 13,1 km / L 14,7 km / l
    RZ 12,2 km / L 8,3 km / L 12,9 km / L 14,7 km / L

    Prüfung des Kraftstoffverbrauchs durch das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus.


    Fahrleistung

    Kurzer Radstand für mehr Agilität
    Breites Profil zur Verbesserung des goldenen Schnitts
    Niedriger Schwerpunkt, den des GT86 sogar unterbietet

    Freude am Fahren

    Geringes Gewicht gepaart mit hohen Steifigkeit
    Unter der Verwendung von Aluminium und Stahl wird bereits in der Gerüststruktur eine Gewichtsreduzierung bei gleichzeitig hoher Steifigkeit der Karosserie erreicht, welche selbst die des Lexus LFA übertrifft.

    Es werden Karosseriebewegungen verhindert, was die Grundlage für eine sportliche Fahrleistung bilden und die Leistung von Federung und Antriebsstrang für kurvige Strecken maximieren.

    Aerodynamik

    Mit dem von Toyota entwickelten Fahrzeug-Design hat man sich auf die Auftriebsbeiwerte und Seitenwindempfindlichkeit spezialisiert. Das Gewicht und die Aerodynamik sind die Teilgrößen, welche nicht nur einen erheblichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch ausüben, sondern auch zum gesamten Handling des Fahrzeuges auf der Strecke beitragen.

    Durch die Optimierungen an den Bereichen der Vorder- und Hinterreifen am Unterboden werden nicht nur der Luftwiderstand (welcher immerhin einen Anteil von etwa 26% an Gesamtwiderstand des Fahrzeuges besitzt) verbessert, sondern damit auch der Anpressdruck erhöht.

    Vordere Gamaschen und aerostabilisierende Flossen

    Integrierte Form vom Radkasten zum Unterboden

    Abgedeckte Hinterachse

    Heckdiffusor

    Aktives Differential

    Über eine eletkronisch gesteuerte Lamellenkupplung regelt das aktive Differenzial in Abstimmung mit dem "Vehicle Stability Control System" das Sperrverhältniss zwischen dem linken und rechten Hinterrad in einem Bereich von 0 bis 100%. Durch das Betätigen des Gaspedals aus der Kurve, wird die Differenzial-Sperrrate erhöht und die Traktionsleistung maximiert. Darüber hinaus wird bei geringfügigen Drehmomentunterschieden zwischen dem linken und dem rechten Antriebsrad, (z. B. bei Beschleunigung auf rutschigen Straßen oder am Ausgang einer Kurve, sofort ein Wipp-Vorgang ausgeführt, um die Drehmomentunterschiede zu beseitigen.


    Hinterradaufhängung für filigrane Bewegungen

    Das Fahrwerk des A90 hat Toyota gemeinsam mit Gazoo Racing von Grund auf neu entwickelt.

    McPherson-Zweigelenk-Federbeinachse
    Mit dem zweigeteilt Unterarm an der Hinterachse wird ein besseres Lenkgefühl und eine Unterdrückung des Nasentauchens beim Bremsen erreicht. Das hochsteife Aluminium-Aufhängungselement erzielt eine hervorragende Lenkreaktion mit einer Gewichtsverteilung von 50:50 vorne / hinten. Es trägt ebenso auch zur Reduzierung des ungefederten Gewichts bei.

    REAR-Multi-Link-Typ
    Mehrlenker-Struktur mit 5 Armen an der Hinterradaufhängung . Durch die präzise Steuerung der Bewegung der Hinterräder wurde eine bessere Straßenführung und ein stabiles Fahrzeugverhalten erreicht.

    AVS Die adaptiven variablen Aufhängungssysteme
    Die Modelle RZ und SZ-R verwenden ein AVS, welches die Stoßdämpfer-Dämpfungskraft der vier Räder entsprechend dem Fahrmodus und den gewählten Straßenzuständen optimal steuert. Mit dieser Option werden Bedienbarkeit und Laufstabilität des Fahrzeuges verbunden

    Sequentielle 8-Gang-Sportschaltung

    Wir haben das Image des konventionellen AT in den Schatten gestellt und die Leistung für direktes, reaktionsschnelles und überwiegend komfortables Fahren optimiert. Im Gegensatz zu dem weichen Schalten, bei dem sich das Gelenk im Normalmodus nicht anfühlt, verwandelt sich der Sportmodus in ein sportliches Schaltprogramm. Die Herunterschaltsteuerung gemäß dem Bremsen G vor der Kurve wird ebenfalls aktiv durchgeführt. Darüber hinaus können Sie die Schaltwippe oder den Schalthebel betätigen, um einen reaktionsschnellen Schaltvorgang zu erzielen.



    Bremssystem

    Leichte Bremsscheibe und leichter Aluminium-Bremssattel reduzieren das ungefederte Gewicht und sorgen für hohe Leistung. Der RZ verwendet einen rot lackierten 4-Pod-Bremssattel (Vorderseite) von Brembo, eine belüftete Bremsscheibe mit großem Durchmesser und einen Bremsbelag mit großer Kapazität. Für ausreichende Bremskraft und hohe Hitzebeständigkeit beim Sportfahren sorgen.

    [Sportbremse: Standard bei RZ]
    [Standardbremse: SZ-R, Standard bei SZ]

    Erreicht sowohl Gewichtsreduzierung als auch hohe Bremskraft.


    Hochleistungsreifen

    Die 19- und 18-Zoll-Reifen verwenden den MICHELIN PILOT SUPER SPORT Reifen, welcher von weltweit bekannten Hochleistungsautos verwendet wird. Die Kombination aus Härtegrad und hervorragender Griffigkeit maximiert das Kurvenverhalten von Supra

    Fahrmodus

    Das Ansprechverhalten vom Motor, Getriebe, Lenkung usw. können mit dem Sportmodus aggressiver gewählt werden. Mit den Modellen RZ und SZ-R ändern sich auch AVS und die Regeleigenschaften des aktiven Differentials, wodurch ein dynamischerer Lauf erzielt wird. Darüber hinaus verfügt es über einen "Traktionsmodus", um so das Fahren in Kurven komplett aus zu reizen Mit der "Launch Control" wird die bestmögliche Beschleunigung beim Start ermöglicht.

    Sportmodus

    Motor
    - Das Ansprechverhalten des Motors beim Betätigen des Gaspedals nimmt zu und die Verzögerung beim wegnehmen des Gaspedals verbessert sich ebenfalls
    - Der Klang der Auspuffanlage und des Motors verändert sich

    Steuerung
    - Die Reaktion der Lenkung wird erhöht
    - Die Schaltzeiten ändern sich und die Drehzahl bleibt höher

    AVS *1
    - Die Stoßdämpfung erhöht sich und die Federungseigenschaften sind für das sportliche Fahren optimiert

    Aktives Differential *2
    - Änderung der Regeleigenschaften im Hinblick auf das Kurvenverhalten beim Fahren auf Rennstrecken

    TRAKTIONSMODUS
    Durch die Unterdrückung der Steuereingriffe von TRC *3 und VSC *4 und die Kombination mit dem Sportmodus wird es einfach, den vom Fahrer gewünschten Lauf zu realisieren und gleichzeitig ein Gefühl der Sicherheit auf der Rennstrecke aufrechtzuerhalten

    * 1. AVS: Adaptives variables Aufhängungssystem
    * 2. Wird für RZ und SZ-R verwendet
    * 3. TRC: Traktionskontrolle
    * 4. VSC: Fahrzeugstabilitätskontrolle

    Spezifikationen im Detail

    Grade RZ SZ-R SZ
    Length (mm) 4,380
    Width (mm) 1,865
    Height (mm) 1,290 1,295
    Wheelbase (mm) 2,470
    Tread Front (mm) 1,595 1,610
    Rear (mm) 1,590 1,615
    Minimum ground clearance (mm) 112 118
    Curb weight (kg) 1,520 1,450 1,410
    Seats 2
    Powertrain layout Front-engine, rear-wheel-drive
    Engine Inline-6 DOHC Twin-scroll turbocharger Inline-4 DOHC Twin-scroll turbocharger
      Engine displacement (cc) 2,997 1,998
    Maximum output (kW[PS]/rpm) 250[340]/5,000 190[258]/5,000 145[197]/4,500
    Maximum torque (N・m[kgf・m]/rpm) 500[51.0]/1,600-4,500 400[40.8]/1,550-4,400 320[32.6]/1,450-4,200
    Transmission 8-speed Sports Automatic Transmission
    WLTC mode fuel efficiency* (km/liter) 12.2 12.7 13.1
      Normal mode* 8.3 9.2 9.5
    Sport mode* 12.9 13.1 13.6
    Highway mode* 14.7 14.7 15.1
    Suspension Front MacPherson Strut
    Rear Multi-link
    Brake Front Ventilated disc
    4-pot aluminum monoblock caliper Aluminum floating caliper
    Rear Ventilated disc
    Floating caliper Aluminum floating caliper
    Tire Front 255/35ZR19 255/40R18 225/50R17
    Rear 275/35ZR19 275/40R18 255/45R17

    Toyota Gazoo Racing gibt Vollgas im e-Motorsport: Mit dem GR Supra GT Cup startet jetzt der erste globale Markenwettbewerb für die PlayStation®4. Im Rahmen von Gran Turismo Sport wird der schnellste Fahrer an der Konsole gesucht.

    Toyota Gazoo Racing möchte auch künftige Generationen für den Motorsport begeistern und hat daher begonnen, e-Motorsport in die eigenen Aktivitäten einzubinden. Erkenntnisse aus der virtuellen Welt sollen dabei in die Realität einfließen: Die Rückmeldungen der Gran Turismo Fahrer beispielsweise beeinflussen nicht nur das virtuelle Modell, sondern werden in den nächsten Jahren auch in der realen Entwicklung berücksichtigt.


    GR Supra GT Cup – Übersicht

    Veranstaltungszeitraum April bis August 2019
    Veranstaltungsort Vorrunde online, weltweit
    Finale Tokyo Motor Show im Oktober
    Anzahl der Rennen Vorrunde 13 Läufe
    Finale 1 Lauf
    Teilnahmebedingungen - Gran Turismo Sport Software für die PlayStation®4
    - Teilnehmer ist mindestens sechs Jahre alt

    Zeitplan

    Event

    Datum

    Rennstrecke

    Vorrunde

    1

    27. April

    Fuji International Speedway (Japan)

    2

    4. Mai

    Circuit de Barcelona-Catalunya (Spanien)

    3

    11. Mai

    Blue Moon Bay Speedway (USA)

    4

    18. Mai

    Circuit de La Sarthe (Frankreich)

    5

    25. Mai

    Nürburgring (Deutschland)

    6

    29. Juni

    Red Bull Ring (Österreich)

    7

    6. Juli

    Autódromo De Interlagos (Brasilien)

    8

    13. Juli

    Mount Panorama (Australien)

    9

    27. Juli

    Tokyo Expressway: South Inner Loop (Japan)

    10

    3. August

    Willow Springs International Raceway: Big Willow (USA)

    11

    10. August

    L’Autodromo Nazionale di Monza (Italien)

    12

    17. August

    Suzuka Circuit (Japan)

    13

    7. September

    Nürburgring (Deutschland)

    Finale

    Ende Oktober

    folgt

    Vorläufiger Plan, Änderungen vorbehalten

    Details zu den Rennstrecken werden in Kürze im „GR Supra GT Cup“-Bereich auf der Toyota Gazoo Racing Webseite veröffentlicht: https://toyotagazooracing.com/e-motorsports/

    Startzeiten (in Abhängigkeit der fünf Regionen)

    Region

    Startzeit

    Asien

    19:00 Uhr (JST)

    Ozeanien

    16:00 Uhr (AEST) bzw. 18:00 Uhr (NZST)

    Europa/Naher Osten/Afrika

    16:00 Uhr (UTC)

    Nordamerika

    14:00 Uhr (PDT) bzw. 17:00 Uhr (EDT)

    Mittel- und Südamerika

    18:00 Uhr (BRT) bzw. 16:00 Uhr (CDT, Mexiko)

    Die Läufe 4, 5 und 13 werden jeweils 30 Minuten vor den oben genannten Zeiten gestartet. Änderungen vorbehalten. Anmeldungen für jedes Rennen sind 15 Minuten vor dem Start eines jeden Rennens im „Sportmodus“ des Gran Turismo Sport möglich.

    • 16 x Supra A90 vor Ort (auch der GR Supra GT4)
    • Ganztägige Probefahrten mit der neuen Supra A90
    • Treffe andere Supra-Fahrer
    • limitierte Tickets
    • exklusives Programm

    Der Nürburgring gilt als die herausforderndste Rennstrecke der Welt, schlängelt sich wie eine Landstraße durch viele Kurven, rasanten Steigungen und Gefällen und dient zugleich als Härtetest für viele Autohersteller, manchmal nicht ganz ohne Blessuren. Nicht ohne Grund auch wird der Nürburgring die „Grüne Hölle“ genannt, denn den besten und spannendsten Motorsport der Welt sieht man in der Eifel.

    Fahre den neuen Toyota Supra A90

    Nicht viele hatten bisher die Möglichkeit den neuen Toyota Supra fahren zu dürfen. Exklusiv durften wir für euch letztes Jahr den neuen Supra A90 testen und fahren, sowie Euch mit unserem Beitrag zum Event mitnehmen.

    In Zusammenarbeit mit Toyota Deutschland habt ihr nun einmalig die Möglichkeit, den neuen Toyota Supra A90 probe zu fahren, noch bevor er bei den Händlern steht. Nicht nur potenziellen Supra A90 Besitzer, sondern all diejenigen können dran teilnehmen, welche schon immer die Faszination Supra gepackt hat. Und wo wäre hierfür ein solches Event besser platziert, als auf dem Nürburgring selber.

    Sichere dir eines der limitierten Tickets noch vor dem offiziellen Verkauf

    Über unsere Community hast du die Möglichkeit, eines der 800 limitierten Wochenendtickets noch vor dem offiziellen Verkauf zu ergattern, noch bevor sie ausverkauft sind.
    Mit 150 Tickets hast du auch die Möglichkeit, ein Tagesticket zu erhalten.

    Die Highlights

    • Eintrittsticket zum 24h-Rennen inkl. Zutritt zum Fahrerlager
    • EINZIGARTIG EUROPAWEIT: Exklusive Supra Probefahrt
    • Komplettverpflegung: Essen & Trinken auf unserem "Supra Food Truck Festival" (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
    • Zutritt zur Startaufstellung
    • Zugang zu allen "Supra"-Eventflächen (Hatzenbachplateau & Fahrsicherheitszentrum 1 für Supra Probefahrten)
    • Shuttle Verkehr zwischen Hatzenbachplateau, Boxengasse, Campingplatz D7 sowie Fahrsicherheitszentrum 1
    • Private Führungen durch Paddock und Boxen
    • Workshops & Meet'n'Greets mit Ingenieuren und Fahrern
    • Verlosung von 2 Plätzen im offiziellen Corso vor Rennbeginn
    • "Toyota 24h Race Night" am Samstag
    • Fanshop
    • LIVE TV Übertragungen des kompletten Programms auf diversen Flatscreens
    • Gran Turismo eSport Challenge
    • CARRERA Rennbahn inkl. Siegerehrungen
    • Optional: PRIVATER (bewachter) Camping- & Wohnmobilstellplatz inkl. modernen WCs & Duschen

    Preise

    • Ein auf 150 Stück limitiertes Tagesticket kostet ab 79,-€ (Kinder und Jugendliche bis 15 erhalten ermässigte Preise)
    • Ein auf 800 Stück limitiertes Wochenendticket kostet 249,-€ (Kinder und Jugentliche bis 15 erhalten ebenfalls ermässigte Preise) inkl. Komplettverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
    • Darüber hinaus gibt es Variationen in Kombination mit einem Zelt-, PKW- und Wohnmobilplatz, über dessen Details wir dann Informieren werden

    So sicherst du dir ein Ticket

    Tickets sind ab sofort unter dem folgenden Ticket-Link zu erwerben

    Von der Straße auf die Rennstrecke: Auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März 2019) feiert das Toyota GR Supra GT4 Concept seine Weltpremiere. Die Studie verwandelt die fünfte Modellgeneration der Sportwagen-Ikone in einen leistungsfähigen Rennboliden für die internationale GT4-Serie.

    Bereits die Serienversion des Zweisitzers bringt alle Zutaten mit, um im Motorsport erfolgreich zu sein: ein perfekt ausbalanciertes Fahrwerk, eine ebenso hochsteife wie leichte Karosserie, Hinterradantrieb und einen äußerst niedrigen Schwerpunkt. Die Kombination aus kurzem Radstand und breiter Spur im idealen Verhältnis von 1,55 sichert ausgezeichnete Stabilität und Agilität – und liefert wertvolle Vorteile in einer Rennserie, in der Vorschriften zur Leistungsbilanz (Anpassung des Gewichts an die Motorleistung) einen ausgeglichenen Wettbewerb sicherstellen.

    Das von Toyota GAZOO Racing entwickelte Konzeptfahrzeug ist auf Anhieb als Supra erkennbar: So bleibt die muskulöse Form erhalten, obwohl die Studie in der Länge zugelegt hat und die Höhe nochmals abgesenkt wurde. Ein eigens konzipierter Frontdiffusor und ein großer Heckflügel reduzieren den Luftwiderstand und erhöhen den Abtrieb. Beide Bauteile sind aus Verbundwerkstoffen mit Naturfasern wie Hanf und Flachs – anstelle des sonst üblichen Karbonfaser-Materials - gefertigt. 18 Zoll große Fünfloch-Rennräder ersetzen die ursprünglichen Leichtmetallfelgen.

    Geblieben sind dagegen die McPherson-Federbeine vorne und die Mehrlenker-Hinterachse, die um rennsporttaugliche Federn, Stoßdämpfer und Stabilisatoren ergänzt wurden. Leistungsstarke Brembo-Bremsen liefern die notwendige Verzögerung selbst bei höheren Geschwindigkeiten.

    Unter der Motorhaube des GR Supra GT4 Concept arbeitet der 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Twin-Scroll-Turbolader, dessen Kraft ein Automatikgetriebe an die Hinterräder schickt. Ein motorsporttaugliches Steuergerät und maßgeschneiderte Kabelbäume steigern die Leistung, auch Antriebswellen und Sperrdifferenzial wurden optimiert.

    Ein hochfester Überrollkäfig und ein Feuerlöscher erfüllen die FIA-Standards, gesteuert wird vom OMP-Rennsitz aus. Das Konzeptfahrzeug ist zudem mit einem motorsportspezifischen Kraftstofftank samt Schnellbetankungssystem ausgestattet.

    Die GT4 ist eine der am schnellsten wachsenden Rennsportserien der Welt: Nationale und regionale Wettbewerbe gibt es in Europa, Nordamerika, Asien und Ozeanien. 2006 gegründet, ist es eine bezahlbare Serie für Profis und Amateure, die die GT4 als Sprungbrett für höherklassige Wettbewerbe wie die GT3 nutzen können. Ob das Toyota GR Supra GT4 Concept tatsächlich als bezahlbarer Rennwagen für private Rennfahrer und Teams in Serie geht, hängt vom Interesse potenzieller Kunden ab.

    Einen Schritt weiter ist da schon der normale Supra: Die limitierte A90 Edition, die zum Comeback des Sportwagens nach 17-jähriger Abstinenz aufgelegt wurde, ist bereits ausverkauft. Auch für die reguläre Version sind die Auftragsbücher gut gefüllt: Europaweit sind fast 900 Bestellungen für die Neuauflage eingegangen.

    Der neue GR Supra bleibt dem Erbe vergangener Supra Generationen und der Toyota Ikone 2000GT treu. Fans können sich auf eine begeisternde Mischung aus Agilität und Handling-Präzision freuen. Diese verdankt die Neuauflage des Sportwagens der Kombination aus kurzem Radstand, breiter Spur, geringem Gewicht, niedrigem Schwerpunkt und hochfester Karosserie.

    Den Feinschliff an Agilität, Stabilität und Handling besorgten die Rennsport-Profis von Toyota Gazoo Racing (GR). Sie testeten den GR Supra insbesondere auf der Nordschleife des Nürburgrings und auf den umliegenden Straßen. Grünes Licht gab schließlich Toyota Präsident Akio Toyoda beim letzten Test auf dem Nürburgring in seiner Funktion als „Meisterfahrer“.

    Die ersten Auslieferungen des neuen GR Supra an Kunden sind für den Spätsommer 2019 geplant. Toyota bietet das Fahrzeug mit einem Ausstattungspaket sowie einer exklusiven Edition zum Marktstart an. Die Preise starten bei 62.900 Euro.

    Sportwagen-Design in seiner reinsten Form

    Bereits letztes Jahr haben wir den neuen Toyota Supra A90 noch in seinem Camouflage auf der Rennstrecke probefahren und testen können und erhielten einen faszinierenden Eindruck von der Agilität des neuen Modells. Als deutsche Toyota Supra Community haben wir hierzu natürlich exklusiv und bereis vorab einige technische Details und Grafiken in unseren Artikel veröffentlichen können. Zum Artikel

    Schon auf den ersten Blick ist erkennbar, wie stark der neue Toyota GR Supra in der Sportwagentradition der Marke verankert ist. Die lange Motorhaube und die kompakte Karosserie zitieren den 2000GT, während an Front und Heck – insbesondere bei den muskulösen hinteren Flügeln und dem gewölbten Spoiler – der Einfluss der vierten Supra Generation zu erkennen ist.

    Das Designthema „Condensed Extreme“ des neuen GR Supra war erstmals vor fünf Jahren an gleicher Stelle zu sehen, als Toyota in Detroit das Konzeptfahrzeug FT-1 zeigte. In der nun präsentierten Serienversion kommt das Thema der verdichteten Extreme vor allem beim Packaging des Fahrzeugs zum Ausdruck: Der kurze Radstand mit großen Rädern und breiter Spur, die straff geschnittene Zweisitzer-Kabine sowie die lange Motorhaube bei kompakter Karosserie versprechen begeisternde Dynamik. Zitate aus der Toyota Sportwagen-Historie sind dabei kein stylisher Selbstzweck, sondern erfüllen wichtige Funktionen – wie das „Double-bubble“-Dach, das die Stirnfläche des Fahrzeugs und damit den Luftwiderstand reduziert, ohne die Kopffreiheit im Innenraum einzuschränken.

    Das Frontdesign ist von der vierten Generation des Supra inspiriert, wirkt aber noch ausdrucksstärker. Die flache Haltung wird von einem markanten Grill betont, der von zwei großen Lufteinlässen flankiert wird; diese wiederum sind unverzichtbar für die Kühlung des Motors. In den charakteristischen, stärker zur Nase gerückten Scheinwerfern sind Sechs-Linsen-LED-Einheiten untergebracht, auch diejenigen für Blinker und Tagfahrlicht.

    In der Seitenansicht formt die niedrige Motorhaube eine dynamische Linie, die sich bis zum Heck spannt. Während die Nase besonders flach über dem Boden kauert, befindet sich das hintere Ende der Motorhaube fast auf der gleichen Höhe wie der Heckspoiler. Schwarze Säulen und Charakterlinien betonen die straffe und kompakte Erscheinung der nach hinten geneigten Fahrgastzelle. Leichte und hochfeste geschmiedete Leichtmetallräder im 19-Zoll-Format mit schwarzen und polierten Speichen gehören in Europa zur Serienausstattung.

    Am Heck verhindert der bogenförmige Spoiler unerwünschten Auftrieb, während die Trapezform des Stoßfängers den Eindruck einer Bewegung nach unten und zu den Rädern vermittelt. Die Rückleuchten verfügen über einen einfachen inneren Ring, die Nebelrückleuchten und Rückfahrscheinwerfer sind als LED-Punkte in der Mitte des unteren Stoßfängers platziert.

    Cockpit-Konzept

    Das Cockpit verbindet klassische GT-Elemente mit hochmoderner Funktionalität. Es ist inspiriert von Einsitzer-Rennwagen und soll dem Fahrer dabei helfen, sich ganz auf das Fahren zu konzentrieren. Die flache und schmale Armaturentafel sorgt für ein größtmögliches Sichtfeld nach vorn, während die wichtigsten Regler so gruppiert sind, dass sie schnell und einfach bedient werden können.

    Head-up-Display, Instrumente, Schaltwippen und die zusätzlichen Bedientasten am griffigen Dreispeichen-Lederlenkrad ermöglichen eine einfache und ablenkungsfreie Steuerung des Sportwagens. Durch das Lenkrad lässt sich das 8,8 Zoll große, hochauflösende Fahrer-Display ablesen – mit 3D-Drehzahlmesser und Schaltpunktanzeige im Zentrum, digitaler Geschwindigkeitsanzeige links sowie Infotainment- und Navigationshinweisen rechts.



    Die asymmetrische Mittelkonsole bildet die Grenze zwischen dem eng anliegenden Fahrerbereich und der etwas offeneren Zone für den Beifahrer, dessen Knie wie beim Fahrer von speziellen Polstern an Mittelkonsole und Türen geschützt werden. Mittig auf der Konsole sitzt ein 8,8-Zoll-Multimedia-Display mit Touchscreen-Funktion, das sich auch per Drehschalter ansteuern lässt. Der Kofferraum ist groß genug für das Gepäck von zwei Wochenendausflüglern. Mit einer abnehmbaren Abdeckung lässt sich das Fassungsvermögen weiter erhöhen; dann passen auch eine Golftasche oder die persönliche Ausrüstung für einen Tag auf der Rennstrecke ins Gepäckabteil.

    Die vom Rennsport inspirierten Sitze mit integrierten Kopfstützen liefern besten Alltagskomfort und ausgezeichnete Unterstützung – insbesondere beim Einsatz auf dem Rundkurs. Polster an den Seiten und an der Rückenlehne halten den Körper bestmöglich in Position. Als Bezüge stehen Leder sowie eine Kombination von Leder mit perforiertem Alcantara zur Auswahl.


    Die Achtgang-Automatik zeichnet sich durch extrem schnelle Wechsel der Schaltstufen und eine kurze Übersetzung in den unteren Gängen aus. Der Fahrer kann die Gangwechsel per Lenkrad-Schaltwippen selbst vornehmen und das Schaltverhalten mit Hilfe der Fahrmodi Normal und Sport seinen persönlichen Vorlieben anpassen; auch Motorsound und -ansprechverhalten sowie Dämpfer-, Lenkungs- und Differenzial-Einstellungen lassen sich auf diese Weise justieren. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 4,3 Sekunden gelingt per Launch Control, die beim Schnellstart aus dem Stand maximale Traktion sicherstellt.

    Aktives Differenzial

    Der Toyota GR Supra ist in Europa mit einem aktiven Differenzial ausgerüstet, das sowohl beim Beschleunigen als auch beim Verzögern die Kräfte schnell zwischen den Rädern verteilt – von null bis 100 Prozent. Dabei wird eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt, darunter Lenkradstellung, Gas- und Bremspedalbewegungen, Motordrehzahl und Gierrate. Das Differenzial steigert die Stabilität des Fahrzeugs im Grenzbereich – ein Effekt, der beim Bremsen und Einlenken in eine Kurve ebenso spürbar ist wie beim Herausbeschleunigen.



    Im perfekten Gleichgewicht

    Als die Toyota Entwickler die Abmessungen für den neuen GR Supra definierten, gaben vor allem die Agilität und Handling-Eigenschaften den Ausschlag. Ausgangspunkt war das „goldene Verhältnis“ von 1,55 zwischen Radstand und Spurweite: Dieses garantiert das ideale Gleichgewicht aus Wendigkeit und Stabilität.

    In der Entwicklung wurden höchste Ansprüche an die Handling-Performance gestellt – dass diese schließlich erreicht wurden, dafür sorgte das von Toyota Gazoo Racing geleitete Entwicklungsprogramm, zu dem umfangreiche Fahrtests auf einer Vielzahl unterschiedlicher Strecken gehörten. Die hohe strukturelle Steifigkeit, die sogar den Supersportwagen Lexus LFA übertrifft, ein Schwerpunkt, der noch niedriger als beim Toyota GT86 liegt, und die perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse waren grundlegende Voraussetzungen, um die anspruchsvollen Dynamikziele zu erreichen. Dafür waren aber auch mutige Entscheidungen erforderlich. Die angestrebte Gewichtsverteilung etwa ließ sich nur dadurch erreichen, dass der Motor so weit wie möglich nach hinten rückte, woraus sich wiederum neue Herausforderungen für die Produktion ergaben.

    Die Radaufhängung besteht aus Zweigelenk-MacPherson-Federbeinen vorne und einer Fünflenker-Achse hinten. Zugunsten der Handling-Präzision in Kurven sind der vordere Hilfsrahmen und die Querlenker an extrem steifen Befestigungspunkten montiert. Querlenker und Schwenklager bestehen aus Aluminium, was die ungefederte Masse des Fahrzeugs reduziert und zu Agilität und Effizienz beiträgt. Hinten verbessern der leichte und hochfeste Hilfsrahmen und seine ebenso leichten Verankerungen die Präzision der Radführung. Die auf die geschmiedeten 19-Zoll-Leichtmetallfelgen aufgezogenen Michelin Pilot Supersportreifen sind hinten etwas breiter als vorne; die Hochleistungs-Radnaben verfügen über einen höheren Sturz und eine optimierte Kinematik. Die elektrische Servolenkung bietet einen Sport- und einen Komfort-Modus, während an den Bremsen Vierkolben-Bremssättel von Brembo zupacken.

    Ein Ausstattungspaket sowie eine exklusive Edition zum Marktstart

    Der neue Toyota GR Supra wird in Europa bereits mit allen Systemen ausgestattet sein, mit denen der Fahrer das volle Fahrspaß-Potenzial des Sportwagens ausschöpfen kann. Dazu zählen etwa das aktive Differenzial, das adaptive Fahrwerk und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Hochleistungs-Bremsen.

    Ebenfalls enthalten sind eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-Go-Funktion, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, ein Lederlenkrad mit Bedientasten, ein digitales Kombiinstrument sowie Regensensor und Rückfahrkamera. Das Infotainment-System verfügt über zehn Lautsprecher, ein 8,8-Zoll-Display, Bluetooth, USB-Anschluss und ein Navigationssystem.

    Die adaptiven Scheinwerfer, Rückleuchten und Tagfahrleuchten arbeiten allesamt mit LED-Technik, Innen- und Außenspiegel sind automatisch abblendend. Die Sportsitze sind in der Variante Active mit schwarzem Alcantara bezogen, beheizbar und elektrisch verstellbar (mit Memory-Funktion), auch die Lendenwirbelstütze lässt sich elektrisch einstellen.

    Die serienmäßige Sicherheitsausstattung umfasst das Safety+ Paket mit Toter-Winkel-Überwachung, Spurverlassenswarner, Rear-Cross Traffic Alert, Rear-End Collision Alert und intelligenten Parksensoren mit automatischer Bremsfunktion. Eine Alarmanlage und das Notrufsystem E-Call sind ebenfalls an Bord.

    Zusätzlich wird ein Premium Paket angeboten, das eine schwarze Lederausstattung, ein JBL Premium Soundsystem mit zwölf Lautsprechern, ein Head-up-Display sowie eine kabellose Ladefunktion für das Smartphone umfasst. Weitere Details zur Ausstattung und zu den Preisen werden demnächst bekanntgegeben.

    Zum Start der neuen Supra Generation legt Toyota zudem die exklusive „A90 Edition“ auf. Die Bezeichnung zitiert den internen Modellcode und verweist zugleich auf die strenge Limitierung für die ersten 90 Interessenten. Für Deutschland sind 24 Einheiten vorgesehen und werden aus Fair Play Gründen werden den ersten 24 Online Reservierenden angeboten. Der Toyota GR Supra A90 Edition enthält das Premium Paket und verfügt darüber hinaus über einen exklusiven grauen Mattlack, mattschwarze Aluminiumfelgen und eine rote Lederausstattung.

    Neben den zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen erhalten diese Modelle eine exklusive Carbon Leiste auf der Beifahrerseite des Armaturenbretts, welche neben dem TOYOTA GR Supra Logo auch eine Gravur mit "1 / 90" (keine fortlaufende Nummerierung), sowie die Unterschrift vonAkio Toyoda beinhaltet.

    Farben für alle Versionen

    (ohne Matte Storm Gray-exklusiv GR Supra A90 Edition)
    Lightning Yellow (ohne Aufpreis)
    Prominence Red 390 Euro
    Black Metallic 790 Euro
    White Metallic 790 Euro
    Deep Blue Metallic 790 Euro
    Ice Gray Metallic 790 Euro

    Preise & Ausstattung

    GR Supra 3.0

    GR Supra 3.0

    GR Supra A90 Edition

    62.900 Euro 64.900 Euro 67.250 Euro
    mit Premium Paket mit Premium Paket
    3L Grundversion mit hochwertigerr Ausstattung Ausstattung mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis Streng Limitierte 3.0 L Edition zum Start (90 Einheiten europaweit, 24 davon in Deutschland)
    Toyota Supra Safety+ Zusätzlich zum GR Supra 3.0: Zusätzlich zum Supra 3.0 mit Premium Paket:
    Sportsitze in Alcantara, elektrisch verstellbar mit Memory,
    elektr. Lordosenstütze und Sitzheizung
    Sportsitze in schwarzem Voll Leder 19“ Geschmiedete Leichtmetall Felgen in Matt Schwarz
    Räder 19“ Geschmiedete Leichtmetall Felgen mit Bereifung 255/35
    und 275/35 R19 Michelin Pilot Supersport
    Premium JBL Audio System mit 12 Lautsprechern Sportsitze in rotem Voll Leder
    Sport Bremsen Brembo Licht Paket Head-up Display Teillederelemente in Rot am Lenkrad und an der Fahrertür
    Aktives Sperrdifferenzial Kabelloses Laden Ihres Smartphones Lackierung in Storm Matte Gray (Nur Handwäsche)
    Adaptive Variable Dämpfereinstellung (Normal + Sport) Kofferraum Paket
    2 Zonen Klimaautomatik
    Navigation
    8,8” Multimedia Display
    Toyota Supra Connect (Connected Services)
    DAB Audiosystem mit 10 Lautsprechern
    Rückfahrkamera
    Smart-Key-System
    Bluetooth, USB
    LED Frontscheinwerfer (6 LED´s)
    LED Rücklicht
    LED Türleuchten
    Regensensor
    Alarm System
    Toyota Supra Safety+ beinhaltet:
    Pre-Crash System mit Bremsfunktion
    Fußgänger&Radfahrer Erkennung mit Bremsfunktion
    Spurhalte Assistent mit aktiver Lenkfunktion
    Verkehrsschild Assistent
    Intelligenter Geschwindigkeits Assistent
    Geschwindigkeitsbegrenzung
    Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop&Go
    Toter Winkel + Spur Linien Warner
    Querverkehrs Warner Hinten
    Auffahrunfall Warner
    Abstandsinformation (bei HUD)
    Adaptive Scheinwerfer
    Park Sensoren mit Bremsfunktion
    Toyota Supra Connect (Connected Services) beinhaltet:
    E-Call
    Break-Down-Call
    Concierge Funktion
    Apple Car Play
    Battery Guard
    Real Time Traffic Information
    Remote service: lock/unlock, horn, ventilation
    In-car Apps: weather, POI-search, parking…

    "Der neue Supra hat das Zeug zu einem Klassiker: Er verbindet die Exotik eines echten Sportwagens mit dem Komfort eines klassischen Gran Tourismo und der Erfahrung eines Großserienfahrzeuges - und das ausgesprochen gut!"

    Mit diesen Worten hat Toyota den Supra MKIV (A80) damals beworben und mit der vierten Generation einen Grundstein gelegt, der bis heute noch weltweit erschallt. Einer der Besten bis heute gebauten Motoren, ein zeitloses Design oder das unverkennliche auf den Fahrer gerichtete Cockpit. Kaum ein anderes Fahrzeug hat die Fangemeinde, Tuningszene oder die Communites so stark geprägt, wie der Supra MKIV.

    Trotz des starken 330 PS Dreiliter-Reihensechser mit Biturbo-Aufladung, stieß das 1993 auf den Markt gebrachte Sportauto jedoch nicht auf viel Gegenliebe. Zu massiges Design, eigentümlich anmutende Designkniffe wie der Spoiler und die vierteiligen Rückleuchten. Der Neuwagenpreis von etwa 110.000 DM auf dem Niveau eines neuen Porsches waren für die Presse sowie die Autokäufer Grund genug, dem Sportler mit Geringschätzung zu begegnen. Es wurden insgesamt nur ca. 500 Exemplare in Deutschland verkauft.

    Comeback der Supra - Veröffentlichung, Ausstattung und Preis

    Das Licht ganz ohne Camouflage erblickt der neue Supra auf der Detroiter Autoshow im Januar, gefolgt mit der Auto Motor Show in Genf, welches damals als erster Veröffentlichungsort anvisiert war. Bereits letztes Jahr konnte der neue Supra in Kopenhagen von einigen Händlern bestaunt werden, jetzt am 30. November ebenso auch am Nürburgring von überwiegend deutschen Händlern.

    Mit der Vorstellung im Januar werden nicht nur die finalen technischen Daten, Ausstattungen und Preise bekannt gegeben, der Käufer kann ab diesem Zeitpunkt sich die Farbe seiner zuvor reservierten Supra auswählen oder aber auch von seinem Reservierungsvertrag bei Erhalt der vollen Anzahlung zurück treten.

    Der Start für den Vorverkauf des neuen Toyota Supra hat bereits am 02.10.2018 begonnen. Europaweit werden zunächst nur 900 Supras (dem Club 900) ausgeliefert, von denen Deutschland ein Kontingent von 300 Fahrzeugen erhält. In Deutschland sind bereits alle 300 Fahrzeuge vorbestellt worden und dies ist Toyota Deutschland Erfolg genug, um zumindest weitere 100 Modelle an zu fragen.

    Zu Beginn wird ausschließlich nur ein Modell mit voller Ausstattung und einem 6 Reihen Turbomotor ausgeliefert. 2020 soll die 4-Zylinder Variante folgen, welche sich jedoch vorwiegend auf den asiatischen Raum orientiert, in welchem Strafsteuer für großvolumige Motoren gezahlt werden muss.

    Zu den Ausstattungsmerkmalen des in Deutschland verkauften Model gehören 19 Zoll Felgen, eine 4-Kolben Bremsanlage von Brembo, ein aktives zwei Wege Differenzial, ein adaptives Fahrwerk (ADV = Vehicle Dynamics Control), ein HUD System oder ein Parkassistent.

    Sofern der neue Supra sich am Markt etabliert, könnte ebenso eine Targa-Version möglich sein.

    Aus den vergangenen Fehlern des GT86 hat Toyota dazu gelernt und möchte alle Jahre leichte Modellveränderungen anbieten, welches sich vor allem auf die angebotene Farbpalette bezieht. Neben den Standardfarben soll es auch Farben in matter Ausführung geben.

    Entscheidend ist am Ende natürlich der Preis. Eine in Hamburg gestartete Umfrage mit mehreren Sportwagenbesitzer a Ford Mustang oder Audi TTS sollte Toyota die Frage beantworten, zu welchem Preis sich der neue Supra in Deutschland positionieren kann.

    Einen finalen Preis hat Toyota bisher weder offiziell noch inoffiziell genannt, zuletzt kursierte jedoch der Preis von knapp 62.000 €

    Unser Test und Probefahrt

    Auf die Wiedergeburt des neuen Supra hat unsere Community lange gewartet, durch das Vorgängermodell sind die Erwartung aber auch ebenso hoch.

    Als eine der ältesten Supra Community (auch Deutschlands erste MKIV Community) haben wir bereits Projekte mit Toyota Global, Toyota Europe und Toyota Deutschland zusammen realisiert und an Events teilgenommen und haben nun als einzige Supra Community weltweit die Möglichkeit erhalten, den neuen Supra auf der Circuit de Jarama in Madrid probe zu fahren und zu testen.


    Um einen besseren und frischen Vergleich bezüglich der Fahreigenschaft und dem Handling zu haben, sind wir Tage zuvor drei GT86 Fahrzeuge mit verschiedenen Fahrwerk-Setups gefahren. Mit über 15 Jahren im Besitz einer MK4 (wenn auch nicht mehr original) hatten wir ebenso auch einen direkten Vergleich zum Vorgängermodell.

    Wer Neugierig über den Verlauf zum Event in Madrid, der kann sich den persönlichen Forenbeitrag mit vielen Bildern durchlesen. ( Zum Beitrag )

    Unser Eindruck auf der Strecke


    Gleich beim Beschleunigen erhält man das freudige Feedback: „Hallo Turbo“. Mit einem Twinscroll Turbolader und einer Charakteristik wie man es vom MK4 im Serienzustand kennt, drückt der Reihensechser mit 340 PS und an die 500 NM auf die Kurbelwelle. Es ist nicht ganz der „Kick in den Nacken“ wie man es aus inzwischen vieler leistungsgesteigerten Vorgängermodellen mit großen Turbolader - und ebenso auch großem Turboloch - kennt, doch der Vergleich mit einem Serienfahrzeug wäre nicht ganz fair.

    Die Kraft überträgt ein präzise abgestimmtes 8 Gang Automatikgetriebe, welches für seine Robustheit bereits bekannt ist. Während viele Hersteller eine gewisse künstliche Schalthärte einprogrammieren um Sportlichkeit zu suggerieren, schaltet dieses Getriebe butterweich.

    Mit dem Fokus auf die schnell zukommende Kurve packen die warm gefahrenen Brembo Bremsen ganz ordentlich, um sicher in die Kurve ein zu lenken. Im Vergleich zum Vorgängermodell müssen hier auch 300 kg weniger verzögert werden und eben dieser Gewichtsunterschied macht sich in den Kurven bemerkbar.

    Verbleibt man beim Seriensetup des neuen Supras, so ist mit der ersten Kurve und auch im Sport-Modus das eher für die langen Strecken abgestimmte und weiche Fahrwerk zu spüren, was partout nicht schlechter ist, wenn auch ein härteres Fahrwerk dem Fahrer ein direkteres Feedback auf Kosten des Komforts gibt.

    Sofort aber merken wir im Gegensatz zur alten Supra oder sogar dem als Driftfahrzeug beliebtem GT86: Den neuen Supra bekommt man so schnell nicht aus der Ruhe, denn er liebt die Kurven, lässt sich rassig durch enge Haarnadeln führen und verzeiht einem ebenso grobe Fahrfehler.

    Das gesamte Fahrzeugkonzept ist mit all seinen Komponenten durchdacht und aufeinander perfekt abgestimmt und hinterlässt auf der Strecke in seiner Basis einen für uns mehr als positiven Eindruck. Es wird ein agiler und flinker Spaßwagen, der wesentlich mehr kann als nur gut gerade aus fahren. Er kombiniert die Eigenschaften eines GT86 und die Leistung einer MK4 mit Potenzial nach oben.

    Insgesamt 6 Stunden ist man die vier uns zur Verfügung gestellten Testfahrzeuge durchgehend auf der Rennstrecke und mehreren driftfahrten ohne technische Ausfälle gefahren. Dies spricht für ein solides Fahrzeug, welches über Eigenschaften eines gemütlichen Gran-Tourismo hinaus gehen.



    Etwas mehr Technik bitte

    Hinweis vorab: Technische Fakten zu einem noch nicht veröffentlichten Fahrzeug zu erhalten war schon immer überaus schwer, geschweige denn etwas darüber zu schreiben. Viele der uns zur Verfügung gestellten Informationen sind bisher immer aus erster Hand, andere hingegen durch Recherche und Kombination beider erarbeitet. Trotz der Überprüfung und Freigabe dieses Artikels durch Toyota direkt, bat man uns vor allem die technischen Details vorerst noch als Vorläufig zu Kennzeichen, da sich bis zum Release noch Details ändern könnten oder sich internen noch im Gespräch befinden, wie z.B. die Frage zum finalen Preis.

    Die folgenden Grafiken und Charts sind ein Teil einer Toyota-Präsentation, welche wir im einzelnen exklusiv zeigen dürfen.

    Getestet wurde der Supra regelmäßig auf der Miramas Test-Strecke und den Straßen von Frankreich und die maximale Höchstgeschwindigkeit auf den deutschen Autobahnen. Testwochen gab es ebenso auf und um den Nürburgring, sowie in Schweden bei Schnee und Eis.

    90% der Tests wurden auf öffentlichen Straßen durchgeführt“, so Toyota.

    Motor, Getriebe, Differenzial

    Verbaut wird der dieses Jahr neu vorgestellte BMW 6-Zylinder Aluminiummotor aus der B58 Reihe mit der Endung B30C, mit einem wassergekühltem BorgWarner Twin-Scroll Turbolader bei einer Gesamtleistung von 340 PS bei 5.500 Umdrehungen und angrenzenden 500 NM. Mehr zum neuen BMW B58 Motor erfahrt ihr hier in unserem Artikel


    Die wesentlichen Neuerungen dieses Motors sind in den einzeln optimierten Komponenten, der Gewichtseinsparung und der Verbrauchsoptimierung zu finden. Die Verwendung nur noch einer Steuerkette zwischen Nockenwellen und der Kurbelwelle trägt zur weiteren Gewichtsreduzierung bei und minimiert ebenso die Fehleranfälligkeit des Motors. Der bisherige Motor verfügte über zwei in Kombination eingebauten Ketten.

    Eine zweite Variante der selbigen Motor-Baureihe wird es mit Modifikationen am Krümmer und Turbolader in der Leistungsregion von 388 PS geben, welcher wohl in der Gazoo Racing Modellvariante Verwendung findet, so unsere Vermutung.

    Im Übrigen ist der B58 Motor von der Ward's AutoWorld im Jahre 2017 zum besten Motor gekürt worden.

    Highlight ist das Zwei-Wege-Differenzial, welches sich von 0 auf 100% stufenlos einstellen lässt. Durch das größere Übersetzungsgetriebe ist es damit nicht nur genauer, sondern ist aktiv schneller einzustellen. Erzielt werden damit vor allem ein besser einstellbares Einlenkverhalten auf der Ziehseite, sowie natürlich ein besser ausgeschlüpftes Traktionspotenzial unter allen Umständen.

    Fahrwerk

    Die Premium-Ausstattung des neuen Supras besitzt ein aktives Fahrwerk, welches über einen Normalen und einen Sportmodus verfügt. Mit einem optimierten Stabilisator soll vor allem weniger Untersteuerung stattfinden.

    Auch wenn es aus der GR Palette diverse Stabilisatoren in verschiedenen Ausführungen geben soll, so vermuten wir Anhand der uns zur Verfügung gestellten Kennlinien den Einsatz eines adaptiven Stabilisators, den sogenannten Dynamic Drive.


    Während ein einfaches Fahrwerk eine passive / fixe Kennlinie besitzt, variieren diese mit einem aktiven Fahrwerk.

    Die optimale Dämpferkraft errechnet sich durch die einzelnen Räder, dem Lenkrad und den Dämpfern selber. Mit der durch den (wahrscheinlich in der Mitte des Stabilisators angebrachten) Aktuators verschränkten Länge erhält man verschiedene Optionen. Bei einer hohen Übersetzung wird der Stabilisator weicher, bei einer 1:1 Übersetzung hingegen härter.

    Ob das Dynamic Drive im Einsatz sein wird, bleibt ab zu warten.


    Aerodynamik & Karosserie

    Die Entwicklung einer guten Aerodynamik hatte für die Ingenieure von Toyota einen hohen Stellenwert. Herausfordernd hierbei war der geringe Radstand, welcher bei Fahrzeugen dieser Bauartart bei hohen Geschwindigkeit unruhig wirken lässt. Die beim FT-1 noch wesentlich mehr ausgeprägte Nase trägt zur Stabilität des Fahrzeuges bei, ebenso wie das Dach im Double-Bubble Stil und der ausgeprägte Bürzel am Heck des Fahrzeuges.

    Dieser aerodynamischen Kombination in Verbindung mit dem Diffusor und einem optimierten Unterboden erlaubte es den Verzicht auf einen aktiven Heckspoiler, wie man ihn noch vom Prototypen kennt. Dies trägt natürlich zu einer Gewichtsreduzierung bei.

    Die verwendeten Luftschlitze an den Kotflügeln oder an den Türen sind Attrappe, werden so in Ihrer Position jedoch verwendet werden können. Durchaus möglich, dass die Gazoo Racing Version diese noch optisch genutzten Elemente funktional voll ausschöpft. Bereits auf dem VLN Rennen am Nürburgring ( Unser Artikel zum VLN Rennen mit der neuen Supra ) wurden diese u.a. zur Kühlung der Bremsen genutzt.

    Mit dem kurzen Radstand von 2.47 Meter erzielt der Supra beim Teilungsverhältnis einen Goldenen Schnitt von unter 1.6, welcher deutlich unter Dem vieler Sportfahrzeuge liegt.

    Das Verhältnis zwischen Radstand und Breite ist natürlich abhängig davon, zu welchem Zweck ein Fahrzeug verwendet werden soll. Während ein Kart sich mit einem Goldenen Schnitt von annähernd 1 sehr den Kurven erfreut, besitzt ein Drag-Fahrzeug meist einen Schnitt von über 2 und ist somit mehr für die stabilen geradeaus Fahrten geeignet.


    Zwei Punkte haben uns tatsächlich erstaunt.

    Mit der neuen Supra hat man eine bessere Karosseriesteifigkeit erzielen können, als es der aus Voll-Carbon gebauter und teure Lexus LFA hat.

    Ebenso wurde mit dem Supra ein Schwerpunkt erreicht, welcher unter dem des dahingehend optimiertem GT86 und seinem flach liegendem Boxermotor liegt.

    Kombiniert mit einem Gesamtgewicht von unter 1,5 Tonnen (der modifizierte Supra beim VLN Rennen hatte 1,4 Tonnen) und einer perfekten Gewichtsverteilung von 50:50 auf die Vorder- und Hinterachse ist dies ein überaus Interessantes Gesamtkonzept für viel Fahrspaß auf der Strecke.





    Die Sache mit der Kooperation

    Die Kooperation mit BMW war schon lange bekannt, erhielt jedoch Seitens der sozialen Medien kein allzu positives Feedback, als vor allem Details in visueller Form bekannt wurden.

    Fragt man einen Besitzer, warum er seinen Toyota fährt, so fallen meist die gleichen Argumente: Zuverlässigkeit und Robustheit, und kaum ein anderes Toyota Modell verkörpert diese Werte so gut, als die vierte Generation des Toyota Supra.

    Nicht selten fahren Toyota Kunden ihr Fahrzeug aus Überzeugung und aus Treue zur Marke selber. Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass BMW hier als ein Invasor dieser Werte gesehen wird.

    Ein weiterer nicht ganz zu unterschätzender Punkt ist die in Deutschland starke JDM-Community. Besitzer japanischer Fahrzeuge sind stolz auf ihre Fahrzeuge, leben nicht allzu selten die japanische Kultur und Werte aus und fühlen sich mit gleichgesinnten dieser Szene stark verbunden.

    In Zeiten der Globalisierung sind Kooperationen und die Nutzung gemeinsamer Synergien aber unentbehrlich, um am Fahrzeugmarkt Konkurrenzfähig zu bleiben. Selbst in einem Aston Martin steckt heute Mercedes, in einem Rolls-Royce BMW oder in einem Toyota Aygo Peugeot und Citroen- Technik, nur um einige Beispiele zu nennen. Auch wenn viele Basiskomponenten mit BMW geteilt werden, so war die Entwicklung des neuen Supra komplett autark.

    Mehr denn je muss wirtschaftlich Konzipiert werden, doch mit dem neuen Supra hat es Toyota in Kooperation mit BMW geschafft einen Preis zu erzielen, der unter dem Preis eines Showroom zierendem Fahrzeuges liegt. Ohne die Zusammenarbeit mit BMW wäre weder der Z4, noch der neue Supra realisierbar gewesen.

    Doch warum ist man keine Kooperation mit der Tochterfirma Lexus eingegangen?

    Mit einer der Gründe ist die eigene Sportwagenpalette. Mit der Kooperation kann bei konkurrierenden Vermarktung gleichartiger Produkte und zu verschiedenen Preise schnell der klassische Kannibalismuseffekt mit Einher gehen, mindestens aber würde es die Zusammenarbeit bei vielen Interessenskonflikten schwierig machen, so erklärte man es uns.

    Die besten Bedingungen für eine große Fangemeinde


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    Der neue Supra macht wirklich sehr viel Spaß zu fahren und sieht live wesentlich imposanteren aus als auf Fotos. Bereits in Camouflage wirkte der neue Supra sehr wuchtig und kurvenreich, wie man es von der MK4 kennt. Ohne kommen diese noch mehr zur Geltung. Das Design des Vorgängermodells kann durchaus als Zeitlos gesehen werden, doch stehen beide Fahrzeuge nebeneinander, so wirkt der neue Supra einfach um ein vielfaches moderner und sportlicher.

    Er ist sehr agil und leistungsstark und allein die Gedankengänge um das potenzielle individualisieren des Supras, beflügelt die Vorfreude auf dieses Fahrzeug.

    Was einst den Supra MK4 durch die Auto- und Tuning-Szene hat groß werden lassen, ist mit dem neuen Toyota Supra die beste Basis geschaffen worden ein ebenso beliebtes Liebhaberfahrzeug zu werden.

    Eine andere Auspuff-Anlage, andere Felgen, ggf. ein Turbo Upgrade oder paar Karosserie-Elemente. Die Zusammenarbeit mit Toyota und BMW ermöglicht Synergien über diese beide Marken hinaus. Mehr Produkte und Unternehmen, die sich auf das Tuning, den Motor und der Programmierung des Steuergerätes spezialisieren können. Dies bietet dem Besitzer nicht nur eine weitaus größere Vielfalt, sondern ebenso auch ein weitaus größeres Know-How für das Fahrzeug.

    Der neue Supra ist als marktreifes Serienfahrzeug ein in seinen heutigen Möglichkeiten durchdachter Allrounder. Das Customizing an dem Wagen wird nicht nur der Szene gefallen, sondern ihm auch zu der Beliebtheit verhelfen, was einst (so ehrlich muss man sein) der Fast & Furious Hype dem Vorgängermodell zu seiner Berühmtheit verholfen hat.

    Und eben letzteres ist der beste Ausdruck eines leidenschaftliche Fahrzeug-Besitzer. Der Ausdruck an Individualität, Fahrspaß und Freude an dem eigenen Fahrzeug.

    Auf dem 27. Aachener Kolloquium für Fahrzeug- und Motorentechnik hat BMW die weiterentwickelte Version des B58 Motor vorgestellt. Der neue Benzin-Motor wird in zwei Leistungsstufen mit jeweils 340PS in der mittleren und 388 PS in der oberen Leistungsstufe angeboten. Die Kernkomponenten wie der Hubraum (2997 ccm) und die Bohrung (82 mm) des Reihensechser blieben dem Vorgängermotor weitestgehend gleich.

    Die wesentliche Neuerung sind in den einzelnen optimierten Komponenten, der Gewichtseinsparung und der Verbrauchsoptimierung zu finden. Mit neuen Einspritzdüsen und einem neuen Motormanagement sollen mehr Leistung und Drehmoment bei weniger Verbrauch erreicht werden. Gewichtseinsparungen von insgesamt 6 kg wurden überwiegend am Motorblock, Zylinderkopf und dem einteiligen Kettentrieb erreicht.

    Beim neuen B57 soll erstmals ein "Split-Cooling"-System verwendet werden. Damit werden zwei getrennte Kühlkreisläufe jeweils für den Motorblock und für den Zylinderkopf realisiert, wodurch sich eine optimale und gezieltere Kühlung der Motorenteile realisieren lässt. Dies erhöht den Wirkungsgrad des gesamten Motors und senkt somit den Verbrauch.

    Was hat dies mit dem neuen Supra A90 zu tun?

    Auf allen bisherigen Fotos, dem von uns gesichteten Motor in Madrid, sowie dem zuletzt bei der VLN Langstreckenmeisterschaft gesichteten Motor sah man den schon bekannten B58 Motor. Auf der zuletzt veröffentlichten Teiledatenbank für den Supra A90 ist der Motor mit der Teilenummer B58B30C vorzufinden. Ebenso stimmte die von Toyota auf der Kopenhagener Händertagung angekündigte Leistung von 340 PS mit der Version des B58 überein.

    Drei Punkte sprechen für die Verwendung des neuen B58 beim neuen Supra. Einerseits soll der Motor bei dem in Kooperation entwickelten BMW Z4 verwendet werden, die wesentlich interessanteren Details finden sind jedoch in den technischen Erneuerungen als auch der Teiledatenbank des Supra A90. Trotz der noch relativ irreführenden Endung Teilenummer B58B30C für den Motor, ist an der Explosionszeichnung für den A90 nur eine Steuerkette zwischen Nochenwellenräder und Kurbelwelle zu erkennen (siehe Bild oben). Beim bisherigen B58 Motor werden jeweils eine Steuerkette oben und unten verwendet.

    Weiterhin soll beim 340 PS Leistungsstarken B58 der Abgaskrümmer direkt am Motorkopf integriert sein, was in dieser Version ebenfalls aus der Explosionszeichnung des A90 zu entnehmen ist.

    Die Leistungsangaben sind natürlich Standardwerte des neuen Motors. Durchaus möglich, dass diese beim neuen Supra A90 abweichen werden. Mit einer original Leistung von 340 PS / 388 PS und einem Gewicht von ca. 1500 kg, wird der neue Supra mit seinen sehr niedrigen Schwerpunkt und aktiven Fahrwerk ein echtes Spaßauto.


    Gerade einmal ein Monat ist es her, dass wir den neuen Toyota Supra in Madrid fahren und testen durften. Auf nur 1400kg herunter gespeckt, mit einem Renn-Käfig, einem Schalensitz, geschlitzten Brembo-Scheiben, sowie weiteren kleinen Modifikationen versehen, startete der noch relativ seriennahe Supra A90 mit der passenden Startnummer 90 beim Langstreckenrennen VLN9 am Nürburgring.

    Zum ersten mal konnten Fans und Interessierte den neuen Toyota Supra A90 in der Boxengase und aus aller Nähe betrachten und blieb man geduldig, auch mit seinem inzwischen offenem Cockpit und Motor ohne Abdeckung sehen.

    Das Embargo vor allem hinsichtlich des Cockpits hat Toyota nun gänzlich aufgegeben, denn inzwischen sind viele Informationen und Bilder an die Öffentlichkeit gelangt, zuletzt sogar eine Teiledatenbank für den A90.

    Toyota Präsident Akio Toyoda fährt den Supra

    Die Teilnahme des neuen Supras war offiziell nicht angekündigt, doch bereits Wochen zuvor ist die Rennversion des A90 am Nürburgring gesehen worden. Mit den Fahrern Yabuki Hisashi, Daenens Herwig (der uns bereits in Madrid eingewiesen hat) und dem Pseudonamen Morizo war das Team GazooRacing in der Gruppe SP8T angemeldet.

    Wer die Geschichte Toyotas kennt weiß hier sofort. Hinter dem Pseudonym Morizo steckt kein anderer als Toyota Präsident Akio Toyoda höchstpersönlich, der als begeisterter Motorsportfreund bereits 2009 mit dem LF-A am 24 Stunden Rennen am Nürburgring teilgenommen hat.

    Aufgrund des starken Nebels wurde das Qualifying um eine Stunde auf 9:30 verschoben. Das für den Nürburgring bekannte heimtückische Wetter bliebt aus und erfreute nicht nur die Fahrer, sondern auch die Besucher mit durchgehend schönem Sonnenwetter. Mit einer Rundenzeit von 9 Minuten und 31 Sekunden (Grüne Hölle + GrandPrix Strecke) erlangte das Team die Startposition 94.

    Der Nürburgring als Teststrecke für den GR Supra

    Der neue Supra hat das Potenzial eine konkurrenzfähige GT4-Version zu werden, den im Vergleich zum GT86 hat der neue Supra einen noch niedrigeren Schwerpunkt, sowie eine bessere Karosseriesteifigkeit, als der aus Vollcarbon gebaute Supersportwagen Lexus LFA.

    Mit einer Zweitplatzierung in seiner Klasse hat das Team GazooRacing nach vier Stunden das Rennen erfolgreich abgeschlossen. Ein durchaus akzeptables Ergebnis eines Protoypenfahrzeuges, welches in seiner umgebauten Form vor allem Informationen und Erfahrungen für die Gazoo Racing Version des Supras A90 sammeln soll, so Toyota. Die Jungfernfahrt dieser Rennversion war jedoch nicht auf dem Nürburgring.

    Auf unsere scherzhaft gestellte Frage, ob wir auch diese Version mal "probefahren" dürfen, erwiderte Toyota Generel Manager Alain Dujardyn: "Wir hatten diesen Supra auch auf dem Circuito del Jarama in Madrid, haben ihn jedoch vor der Öffentlichkeit versteckt".

    Das VL9 Event war ein tolles Highlight für all Jene, welche den neuen Supra in Natura sehen wollten und es wird auch nicht das Letzte dieser Form sein. Bereits Ende November/ Anfang Dezember sind wir für euch beim nächsten Event und werden euch natürlich auf dem Laufenden halten.

    Bilder zur neuen Supra A90 auf dem VLN9

    Bilder/Copyright mit freundlicher Unterstützung von Chronos Racing












    Am Dienstag ist bei einer Testfahrt auf dem Nürburgring einer der Prototypen des neuen Toyota Supra A90 verunfallt, so das online Magazin CarScoops, und beruft sich dabei auf die Informationen deren vor Ort anwesenden Erlkönig-Fotografen.

    Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen auf der Geraden der Döttinger Höhe, indem der Wagen in die rechte Leitplanke gefahren und schließlich auf der linken Seite der Strecke zum stehen gekommen ist.

    Hierbei ist dem Fahrer nichts passiert.

    Der Prototyp wurde bei diesem Unfall vorne rechts und hinten an den Kotflügeln / Radlauf, sowie an der hinteren Federung beschädigt und musste von der Strecke abtransportiert werden.

    Weitere Bilder und original Text in der Quellenangabe






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