de

    Die Toyota Supra Community für alle Supra Generationen

    Besitzer der fünften Generation des Toyota Supra sind begeistert, denn was Leistung und Fahrdynamik hat der neue Supra A90 alle Erwartungen übertroffen.

    Bekannt aus dem Fast & Furious Film, kam im Juli 1993 die vierte und bisher letzte Generation des Toyota Supra auf den Markt. International wird dieser Typ "Supra MKIV" genannt.

    Anfang 1986 wurde die dritte Generation des Supra vorgestellt. Sie ist zugleich die erste, die nicht mehr mit dem Namenszusatz Celica vermarktet wurde.

    Die zweite Generation wurde im Herbst 1981 präsentiert und hatte mit dem neuen (170 PS) starken 6-Zylinder-Motoren einen komplett eigenständigen Antrieb.

    Der von Frühjahr 1978 bis Sommer 1981 gebaute erste Supra wurde noch als Spitzenversion der Celica zuerst in Japan und später in den USA angeboten.

    Wie Fahrwerk einstellen für Track? | Forum

    Position: Forum » Supra MK4 » Technik
    Hallo Zusammen,


    Habe nächste Woche einen Termin zum Spur einstellen. Fahre nur Landstraße und Nürburgring.


    Wieviel Sturz am besten fahren?


    Mfg

    Sofern du jetzt kein Profi-Rennfahrer mit Profimechaniker bist (wovon ich ausgehe da du sonst nicht fragen würdest) behalten die Standard Einstellung.
    Das alles ist eine extremst Individuelle Einstellung, welche mit dem Fahrwerksetup, Härte, Fahrzeughöhe, Reifenbreite, Reifentyp, Reifenhärte, Felgengrösse etc zu tun hat.
    Der Profi erkennt das immer leicht an der Abnutzung des Reifens und was er fein justieren muss, da werden dir irgend welche genannte Werten im schlimmsten Falle das Fahrverhalten sogar verschlechtern.

    Kannst aber durchaus gerne mal dein Setup auflisten.
    Dann frage ich mal anders...

    Ich möchte mehr Vorspur fahren.

    Welchen Sturz fährt ihr auf der Hinterachse?
    Mein Setup:
    Tein Flex Z Titanmotorsport Stabis auf mittlerer Einstellung
    235 35 19va 265 35 19 ha
    Kein untersteuern, langer Grenzbereich aber dann übersteuern...

    War jetzt beim Spureinstellen... vorne 1,5 hinten 2,5


    Bin sehr zufrieden!


    mfg

    Du könntest noch auf 18 Zoll Felgen runter gehen. Diese können in Kurven mehr Seitenführungskräfte abfangen und damit dir mehr Grip in den Kurven schenken
    Grip ist in jeder Lage ausreichend Vorhanden. Sehr geil wie das Heck mitgeht bei Leistungseinsatz oder Gaslupfen. Und wenn es mal quer geht dann kann ich damit auch ümm 😁


    Werde bei Gelegenheit noch auf leichter Felgen umrüsten.

    Die Sturzwerte sehen für mich nicht wirklich tracktauglich aus. Gerade beim Hecktriebler sollte man für schnelle Runden hinten immer weniger Sturz als vorn fahren. Das Problem mit soviel Sturz hinten (bzw. so wenig vorn) ist, daß die Hinterachse immer geradeaus drückt während die Vorderräder kaum Führung haben. Für Drag mag das gut funktionieren und auf der Straße könnte es sich auch vermeintlich sicher anfühlen, weil er halt immer vorwärts drückt. Auf dem Track, wenn man schnell ums Eck will sollten jedoch die Vorderräder die Richtung angeben, sprich wenn ich einlenke erziele ich durch viel Sturz vorn eine große Kurventreue während das Heck leicht mitlenkt und die Spuränderung unterstützt.

    Ob man übrigens zuviel oder zuwenig Sturz fährt kann man auf der Rennstrecke sehr einfach und schnell testen. Nach ein paar härteren Runden misst man die Reifentemperatur auf der Außen- und Innenseite jeweils an Vorder- und Hinterachs. Ist der Reifen außen deutlich heißer als innen (mehr als 15-20° Differenz), dann fährt man zuwenig Sturz - und entsprechend andersherum.


    Die optimale Reifentemperatur liegt übrigens bei +/- 80° (bei echter Belastung) - ist der Reifen deutlich heißer sollte man dringend den Luftdruck reduzieren. Hier gilt: man beginnt mit dem Seriendruck, fährt 2-3 schnelle und harte Runden und prüft dann sofort wieder. I.d.R erhöht sich der Luftdruck um ca. 0.5BAR (oder mehr). Diese läßt man ab, um wieder zum Serienwert zurückzukommen.

    Hat der Reifen seine Arbeitstemperatur von ca. 70-80° und ist die Temperaturverteilung zwischen Außen und Innen gleichmäßig (max. 10° Unterschied) kann man anfangen zu experimentieren und den Druck mal um weitere 0.2-0.3BAR reduzieren. Hat man zuviel Druck merkt man das auch recht schnell an "schmierenden" Reifen, sprich man hat in Kurven wenig Seitenführung und rutscht auf dem heißen Gummi - sollte dann auch am Reifen sichtbar sein.

    Neben der Temperaturmessung kann man sich zur Kontrolle der Sturzeinstellung auch die Lauffläche des Reifens anschauen. Jeder Reifen hat auf der Außenseite einen kleinen Pfeil, der den Beginn der Lauffläche markiert. Beginnt die Abnutzung des Profils erst hinter diesem Pfeil nutzt man nicht die volle Fläche und fährt entsprechend entweder zuviel Luftdruck oder der Sturz ist zu groß. Sind die Abnutzungserscheinungen dagegen bereits auf dem Pfeil oder noch weiter außen fährt man zuwenig Sturz. Optimalerweise beginnt der Verschleiß genau an der Spitze des Pfeils.

    danke für diese Verallgemeinerungen grimacing


    Ich habe nach Erfahrungswerten gefragt und keine antworten bekommen.

    Dann habe ich selber probiert ...


    Wem es interessiert;

    Stabis werden vorne noch auf "Hart" gestellt, mal gucken was der Reifen kann.

    Sind doch wertvolle Tipps die du damit erhalten hast, würde ich mal rum probieren, auf jeden fall mal mach dem reifenprofiländerungen schauen. Kannte das so im detail vorher auch nicht wie man "spuren" draus ableiten kann.

    Wie misst du eigentlich deine Optimierung. Mehr nach Bauchgefühl?