Search
de

Im Juli 1993 kam die vierte und bisher letzte Generation des Supra auf den Markt (Modellcode JZA80), die bis August 2002 gebaut wurde.

Anfang 1986 wurde die dritte Generation des Supra vorgestellt.Sie ist zugleich die erste, die nicht mehr mit dem Namenszusatz Celica vermarktet wurde.

Die zweite Generation wurde im Herbst 1981 präsentiert.Auch sie war immer noch als Derivat des Celica Liftback erkennbar, hatte aber mit den neuen (170 PS) starken 6-Zylinder-Motoren einen komplett eigenständigen Antrieb.

Der aus dem James Bond Film bekannter 2000 GT wird von der Supra Community aufgrund des Reihen 6-er und der Coupe Form als der UR-Supra gesehen.

Die Entwicklung des BMW 850i | Forum

Jan 4 '11


Dreiteilige, superinteressante Dokumentation aus den frühen 90ern über die Entwicklung der BMW 8er-Reihe (gabs ja zu Beginn nur mit dem V12). Ich poste es deswegen hier, weils ein direkter MKIV-Konkurrent war, der auch im gleichen Zeitraum entwickelt wurde. Die Technik war also zu dem Zeitpunkt State-of-the-Art. Weiterhin interessant ist, dass die Filmcrew im Death Valley über eine Truppe Toyota-Testfahrer gestolpert ist, die mit einer Flotte Soarer Z20 unterwegs waren. Sind wohl Aggregate-Träger für die damals in den Startlöchern stehende neue Soarer und Supra Generation gewesen.:blush:
Gibt zwar keine 1000PS und keine Pff-Zzzzsch Blow-Offs in dem Video, dafür lauter talentierte Leute. Der Reitzle ist mein Vorbild:blush:
Jan 4 '11
Finde solche Dokus auch immer sehr interessant, egal von welchem Hersteller.
Eine ebenfalls BMW-Dokumentation über die Entwicklung des "5er Gran Turismo" wurde vor glaub ich 1-2 Jahren im TV ausgestrahlt, war auch nett.

"CAD ist faszinierend" :blush::grinning:

Das Fahrzeug selbst (BMW 8er), passt optisch (80er Design) und technisch (Fragilität) wohl eher in die Zeit des Supra MKIIIs. :stuck_out_tongue:
Jan 4 '11
Super interessant!

Ich bin selbst leitender Entwicklungsingenieur bei einem Automobilzulieferer und kann jedem der einen Einblick in diese Materie haben will die Doku wärmstens empfehlen.
Zwar haben sich viele Prozesse, Arbeitsabläufe, Materialien und Detaillösungen im Laufe der Zeit deutlich weiterentwickelt, jedoch ist der beschriebene Produktentstehungsprozess mit den gezeigten Eckpunkten wie z.B. Design, Prototypenbau, Messe / Presse, Erprobung usw. im Grunde genommen bis heute so geblieben.

Wen es interessiert, ich bin zur Zeit bei Entwicklungsprojekten bei Volkswagen, Audi und Porsche beteiligt – ein echter Traumjob für jeden Autonarren mit Nerven wie Drahtseilen, technischem Sachverstand und viel politischem Geschick :grinning:.
Jan 5 '11
Kleine Anmerkung was die Entwicklungszeit des 850er betrifft; BMW benötigte damals 6 Jahre dafür... Toyota/Lexus benötigte für den ersten LS nur deren 2 Jahre :wink:

Jan 5 '11
Original geschrieben von: Schwupp
Kleine Anmerkung was die Entwicklungszeit des 850er betrifft; BMW benötigte damals 6 Jahre dafür... Toyota/Lexus benötigte für den ersten LS nur deren 2 Jahre :wink:



Stimmt nicht!

Im Mai 1985 kam das Projektteam "Luxusauto" unter der Leitung des Chefingenieurs Shoji Jimbo in Los Angeles an. Das Team bestand aus 19 Konstrukteuren und Ingenieuren. [...] Noch nie hatte Toyota ein Auto speziell für den amerikanischen Markt entwickelt, und noch dazu eine Luxuslimousine.

Quelle
Togo, Yukiyasu; Wartman, William: Nichts ist unmöglich. Die Toyota-Story. 1995, Ullstein-Verlag, Berlin. Seite 321, Zeilen 1-8, Kapitel "Ansichten"

Macht deren Jahre 5

Bei der MKIV warens übrigens 4 Jahre, weil der Motor von einem anderen Team entwickelt wurde. Chefingenieur war Isao Tsuzuki und das Team hatte 42 Köpfe.
Jan 5 '11
Tja, die Info von zwei Jahren erhielt ich damals von Lexus Schweiz - vielleicht meinten die bloss die Entwicklungszeit des reinen Fahrzeuges; weil parallel dazu musste ja noch der komplette Markenauftritt lanciert werden.

im Gegensatz zum BMW 850 konnte Lexus zudem nicht auf 0815-Teile zurückgreifen; und wenn man dann 6 Jahre braucht für ne reine Blechkarosse scheint mir das schon eher peinlich zu sein.

naja, der 850er ist auf jeden Fall ein Hingucker - das waren damals noch die guten BMW-Zeiten :sunglasses:
Jan 5 '11
War vor 1-2 Jahren mal auf einem Training eben zum Thema (bei uns genannt "Produktentstehungsprozess" ), dort ist auch der Vergleich Japan vs. Europa, besser gesagt, Toyota vs. heimische Hersteller, gefallen. Genaue Zahlen hab ich nicht mehr im Kopf aber es wurde genannt um wie viel kürzer die durchschnittliche Entwicklungsdauer einzelner Phasen im Prozess, von der Idee bis zur Marktfreigabe bei Toyota im Vergleich zur heimischen Industrie ist. Also nicht nur bei der Produktion, auch bei der effizienten Entwicklung ist Toyota Benchmark in der Autoindustrie. :sunglasses:
Jan 5 '11
Supergeniale Sachen werden auch heute noch von tollen Ingenieuren entwickelt und dann...

.... dann kommen die Jungs vom Einkauf und alles muss noch billiger sein und noch schneller geliefert werden....

.... und dann bekommt man leider nur noch Schrott als Kunde!
Jan 5 '11
Das ist ein zweischneidiges Schwert…

Auf der einen Seite gibt es viele Ingenieure die so Detailverliebt sind das sie ohne Kosten- und Termindruck wahrscheinlich nie ein Ende finden würden und die Entwicklung dann nur unnötig verteuern würden… .

Auf der anderen Seite gibt es dann tolle Ideen die kurz vorm Durchbruch stehen und einfach abgebrochen werden weil der Einkauf nicht begreifen kann was da grade entsteht und welche Vorteile das in der Zukunft bringt… .
Jan 5 '11
Original geschrieben von: Überflieger
Das ist ein zweischneidiges Schwert…

Auf der einen Seite gibt es viele Ingenieure die so Detailverliebt sind das sie ohne Kosten- und Termindruck wahrscheinlich nie ein Ende finden würden und die Entwicklung dann nur unnötig verteuern würden… .

Auf der anderen Seite gibt es dann tolle Ideen die kurz vorm Durchbruch stehen und einfach abgebrochen werden weil der Einkauf nicht begreifen kann was da grade entsteht und welche Vorteile das in der Zukunft bringt… .


Für sone Späße gibts ja Anforderungslisten und Nutzwertanalysen...wie streng wird das eigentlich in der Industrie gehandhabt?
Jan 5 '11
Es grenzt fast an ein Wunder, dass heute überhaupt noch Autos fertig werden. Zumindest wenn man bedenkt, was nicht alles an unnötigem Zubehör integriert werden muss.

Zum Beispiel
- CD-MP3-Navi-Freisprech-Audioanlage
- die Airbags 9, 10, 11, 12, etc.
- und sonstiger Firlefanz, wo ich bezweifle, dass das Volk danach schreit

Dagegen war zumindest dieser Part beim MKIV noch recht einfach gehalten.
Jan 5 '11
Don, du irrst. Die Autos sind leider nicht mehr fertig.
Ab dem Facelift sind sie vielleicht halbfertig...

:grinning:
Jan 5 '11
Original geschrieben von: Don
Es grenzt fast an ein Wunder, dass heute überhaupt noch Autos fertig werden. Zumindest wenn man bedenkt, was nicht alles an unnötigem Zubehör integriert werden muss.

Das ist ein Punkt, den man den deutschen Automobilherstellern zu Gute halten muss: Ausstattungspolitik. Klar, viele Kunden finden es nervig, das selbst banalste Ausstattungen nicht in den Basismodellen enthalten sind. Andere wiederum freuen sich über die hohe Konfigurierbarkeit.

Aber mal abgesehen von der Sicht vom Kunden aus ist der Punkt der, das es wesentlich komplexer und leider auch fehleranfälliger ist ein solches Baukastensystem mit ewig langen Aufpreislisten zu konstruieren/entwickeln, als vollausgestattete Grundfahrzeuge mit ein paar Optionen. (Bsp. Vergleich Audi zu Lexus). Das trägt meiner Meinung nach auch mit einen großen Anteil zur besseren Produktqualität der Lexus-Palette bei, die zudem ausstattungsbereinigt noch wesentlich günstiger angeboten werden kann.
Jan 5 '11
Habe letztens in Fertigungstechnik ein ähnliches Video gesehen über das letzte Modell der 6er Reihe. War von der Bildquali etwas besser :grinning:! Vielleicht kriege ich meinen Prof ja überredet das rauszurücken, werds dir dann mal zukommen lassen Paul!

Jan 5 '11
@Gery

Das ist die Denkweise von heute. Klar ist ein gutdurchdachtes Ausstattungssystem mit nur wenig Optionen sehr praktisch für die Hersteller. Ob ich als Kunde die Paket-Palette für so nützlich halte, steht auf einem anderen Blatt.

Beispiel 1: Will ich 5 Airbags, muss ich evtl. eine 8-Kanal-Stereoanlage, die ich nicht will, mit dazukaufen.
Beispiel 3: Will ich eine Freisprecheinrichtung, muss das Harmon-Audiosystem mit dazu gekauft werden.
Beispiel 2: Will ich den nächst stärkeren Motor, muss ich evtl. die Kindersitzbefestigung und Leder mit dazukaufen.

Da steckt natürlich System dahinter. Denn mit jedem klitzekleinen Sonderwunsch kauft man das komplette jeweilige Paket. Auch wenn man diese zusätzlichen Ausstattungsdetails niemals wünschte oder brauchte. Die Pakete sind m. E. von vornherein so zusammengestellt, dass sinnloses Zubehör jedesmal mitgekauft werden muss, wenn man die für sich wichtige Ausstattung ordern will.

Und das Beste: Alle dieses Teile kosten weit mehr, als sie im Fachmarkt oder bei Mediamarkt jemals kosten würden. Somit dient dieses "Ausstattungssystem" ausschließlich dem Hersteller und dem Händler. Denn dadurch wird das Produkt endlich richtig teuer. Der letzte Aygo kostete mich ca. 13.500 Euro. Gut, er hatte Lederausstattung. Aber trotzdem. Es war nur ein Aygo, ein Kleinst-, Stadt-, Einkaufswagen! :flushed:

Ich hätte die Karre auch gerne für 8.000 gekauft. Aber weil z. B. Audiosysteme heutzutage voll in das Armaturenbrett integriert werden, kann man solche Sache ja gar nicht mehr "nicht bestellen". Man wird quasi gezwungen, Autos in relativer Vollausstattung zu kaufen. Auf die Integration dieser unwichtigen Teile wird genau deswegen bei den Herstellern viel Zeit verwandt. Diese Integration sorgt auch dafür, dass man später nichts mehr nach eigenem Gusto nach- oder umrüsten kann.

Gerade im Bereich der Kleinstwagen wäre das aber im Interesse des Kunden. So könnte man sich einen billigen Stadtflitzer ohne Ausstattung kaufen und nur bei Bedarf mal ein Radio einbauen. Prinzipell wäre ein Radio für mich auf der Fahrt zum Bäcker und zurück wirklich entbehrlich. Und ich denke, nicht nur mir geht es so.
Jan 6 '11
Original geschrieben von: nanni
Habe letztens in Fertigungstechnik ein ähnliches Video gesehen über das letzte Modell der 6er Reihe. War von der Bildquali etwas besser :grinning:! Vielleicht kriege ich meinen Prof ja überredet das rauszurücken, werds dir dann mal zulassen kommen Paul!



Toll, bei uns in den Vorlesungen werden nur Videos von Hähnchenkanonen gezeigt:grinning:Wäre super, wenn du da ran kämst!:wink:
Jan 6 '11
@Rockatanski
…ab Facelift vielleicht halb fertig…

Da gebe ich dir 100% Recht! Wenn Ihr wüstet wie beim Serienanlauf gepfuscht wird würdet ihr nie wieder einen Neuwagen der ersten Generation bestellen. Wenn ich keine Geheimhaltung unterschieben hätte könnte ich hier Beispiele aufzählen die euch alle Haare zu Berge stehen ließen… .


@Japanfanatik
…Anforderungslisten und Nutzwertanalysen…

Natürlich gibt es viele Methoden die das Projektziel eindeutig beschreiben
(z.B. Lastenhefte; Zeichnungen; Besprechungen; Normen für Konstruktionsrichtlinien, Materialien, Materialprüfungen, Erprobung, Qualitätssicherung usw. usw. usw.).
Mit Detailverliebt meine ich das manche Entwickler sich an einem Bauteil was eigentlich den Anforderungen schon entspricht unnötig lange aufhalten. z.B einen Radius der laut Norm 0,5mm sein muss ca. 100mal neu konstruieren um irgendeinen Spalt im Nichtsichtbereich 0,05mm schmaler zu bekommen.
Jeder der schon mal irgendetwas entwickelt hat weiß was ich meine, muss aber gestehen dass mir das auch schon passiert ist.


@Don
…Ausstattungspolitik…

Wie du schon sagtest ist das wohl durchdacht um dem Kunden so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Auf der anderen Seite will aber auch jeder Deutsche „sein individuelles Auto“ haben und ist bereit dafür auch den entsprechenden Preis zu bezahlen.
Meiner Meinung nach ist diese Strategie so simpel wie genial – so erreicht man nämlich nicht nur die Low Budget Kunden, sondern auch eine Millionärsgattin die sich ihren R32 so zusammenstellt wie sie es ihr beliebt und wie es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen zweiten in Deutschland gibt.
Wusstet Ihr dass in Wolfsburg pro Jahr weniger als 100 absolut identische Golf vom Band laufen?
Jan 7 '11
@Überflieger

ich weiß einiges von den Opelmodellen der aktuellen Generation, also was da schon für Schrott neu! vom Band läuft ist unter aller Sau!

Da geb ich dir recht! Als meine Freundin sich einen neuen Passat CC gekauft hat, stand am Ende auch 51000€ und die Liste war noch nicht komplett! Aber ich muss sagen, der war sein Geld auf jedenfall Wert, bis auf den Motor der nach 800km den Geist aufgab :grinning:
Jan 8 '11
naja.... >51t€ für einen Passat, ist schon Hardcore... oder ist der CC Kugelsicher hat TV, Wlan etc ? :sunglasses:
beim Audi TT RS gibt es zb optional gegen Aufpreis eine anhebung der Geschwindigkeitsabregelung von 250km/h auf 280km/h... zahlst extra viel Geld um ein schnelles Auto zu haben die bei 250km/h abgeregelt ist(ok, ist schon Standart) aber wenn du einige Taler noch drauflegst kriegst noch +30km/h... einfach ne verarschung :grinning:
Bald machen die das Ganze ab 100km/h weg, für jede weitere km/h ein paar Taler mehr :grinning:
Jan 12 '11
@amenophis_IV
Du weißt hoffentlich dass man in einen Passat CC mit Dieselmotor kein E85 tanken kann, oder?
:grinning::grinning::grinning: