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    The Toyota Supra Community for all Supra generations

    Owners of the fifth generation Toyota Supra are thrilled about that car

    In July 1993, the fourth and so far last generation of the Supra came on the market. Internationally, this type is called " Supra MKIV ".

    In early 1986, the third generation of the Supra was introduced. It is also the first that has not been marketed with the suffix Celica.

    The second generation was presented in the fall of 1981 and had a completely independent drive with the new (170 hp) 6-cylinder engines.

    The first Supra built from spring 1978 to summer 1981 was still offered as a top version of the Celica first in Japan and later in the United States.

    BIETE: Lithium-Ferrum LiFePo4 Leichtbaubatterien mit Kohlefaser-Gehäuse - als Sammelbestellung | Forum

    Wir alle geben viel Geld für Felgen, Motoren und Turbos aus. Das Thema Batterie wird von den meisten Tunern allerdings eher stiefmütterlich behandelt. Aber das muss ja nicht so sein...
    Daher hier nun ein Angebot für Enthusiasten und Detail-Verliebte:

    Draggers Racing Lithium-Ferrum LiFePo4 Leichtbaubatterien mit Kohlefaser-Gehäuse - (als Sammelbestellung)


    Der Eine oder andere kennt die Technik vielleicht bereits, sie ist den bisherigen Lithium-Ionen Akkus deutlich überlegen. Deshalb bietet Porsche diese Technik nur gegen Aufpreis von über 2.000 Euro in div. Fahrzeugen an. Bekannter sind vielleicht die Produkte von SuperB oder Voltphreaks. Preise beginnen dort bei etwa 500 Euro, je leistungsstärker die Batterien desto ungleich teurer sind sie.

    Mein Partner und ich haben jetzt aufgrund eigenen Bedarfs die Überlegung, unser Produkt in gewissen Stückzahlen zu produzieren. Ein Kollege von mir, lässt die ersten Batterien gerade fertigen und überwacht die Produktion vor Ort, damit die Qualität sichergestellt ist. Jeder der mein Auto oder vielleicht auch den RX-7 von Stephan (Johnny Mosh) kennt, weiss, dass er sich diesbezüglich keine Sorgen machen muss.
    Die Zellen selber stammen aus den USA, sind das Aktuellste was es gibt, sind/waren ursprünglich für Elektro-Autos vorgesehen und haben jetzt extremste Stresstests hinter sich, um unserem Qualitätsanspruch gerecht zu werden.


    Eckdaten:
    * LiFePo4 - Lithium-Ferrum Batterie
    * High-End-Batterietechnik
    * komplette Aussenhülle aus Kohlefaser, kein "Optik- oder Sichtcarbon"
    * vergoldete M6 Anschlüsse der Norm entsprechend, dadurch SAE-Anschlüsse usw. verwendbar
    * extrem kompakte Abmessungen
    * Qualitätszellen (made in U.S.A.) nach neuestem Stand vom Marktführer in diesem Segment


    technische Daten:
    * Kapazität: 20 Ah (20 Ah entsprechen ca. 70-100 Ah bei herkömmlichen Bleibatterien!!!)
    * Max. Dauerstrom: 360 A
    * Gewicht: 2,5 bis 3 kg
    * Betriebstemperatur: -30° C bis 55° C
    * Kapazität nach 3.000 Ladezyklen: 90%
    * sehr kompakte Abmaße*:
    Breite 178 mm
    Höhe: 262 mm
    Tiefe: 48 mm

    * Die endgültigen Maße könnten sich noch geringfügig ändern, bei den Anschlüssen sind wir variabel, und eventuell werden auch Halter zur liegenden/stehenden Montage eingearbeitet werden.


    Vorteile:
    * sehr schnelles Laden (im Auto nach 5 min aufgeladen)
    * sehr geringe Selbstentladung
    * sehr geringer Innenwiderstand
    * weiter Temperaturbereich für Lagerung und Betrieb
    * hohe Kapazität (wie erwähnt: 20Ah entsprechen ca. 70-100Ah bei herkömmlichen Bleibatterien!!!)
    * problemloser Austausch der vorh. Batterie
    * haltbar und wartungsarm (herkömm. Batterie: max. 300 Ladezyklen, hier: nach 3000 Ladezyklen noch 90% der Kapazität)
    * verbesserte Umweltfreundlichkeit
    * höhere Sicherheit gegenüber LiIon (kein Überhitzen/entflammen möglich), kein thermisches Durchgehen


    Nachteile:
    * Bauform (durch Zellenform bedingt, da keine Normen)
    * geringere Energiedichte (dadurch etwas höhere Platzbedarf als bei LiPo oder LiIon z.B.) allerdings deutlich höhere Energiedichte als bei Blei


    Schaut Euch als Vergleich bitte die Batterien der Konkurrenzanbieter an. Nur soviel: Die Batterie, die wir hier anbieten bewegt sich in etwa auf Höhe der 20P von SuperB, wobei unsere fast 1 kg leichter und trotzdem leistungsstärker ist.


    Um das ganze etwas schmackhafter zu machen:
    Die erste Charge wird deutlich günstiger als der engültige Preis sein:
    * erste Serie ca. 550 EUR
    * später etwa 650 EUR

    Weiterhin werden später evtl. auch Blöcke mit 40Ah angeboten werden können (für diejenigen, die mit einer einzigen Batterie auch gerne noch eine umfangreiche Hifi-Anlage betreiben möchten).


    Hier ein vorläufiges Bild:
    http://i47.tinypic.com/29avdk7.jpg
    Niemand hat Interesse? Hm... aber für nen TRD-Lenkrad werden 1.000 EUR locker gemacht. :grin:
    "Avalanche_515" schrieb:

    Niemand hat Interesse? Hm... aber für nen TRD-Lenkrad werden 1.000 EUR locker gemacht. :grin:


    Liegt wohl am stolzen Preis?! Sowas ist eher was für ein high end racecar und nichts für den typischen Eisdielen Suprafahrer dizzy.png
    Kurz eine technische Frage aber wie hat die Batterie mit 20 AH die Selbe Kapazität wie 70AH? Ah ist eine feste Einheit welche ja im Prinzip heißt dass man 20h lang 1 Ampere ziehen kann und die Batterie dann leer ist. Das kann man jetzt auch nicht nach Spaß variieren :blush:
    Also würde das heißen dass man nur den 20Ah Namen genommen hat der Größe wegen und die Batterie eigentlich ja 70Ah hat oder? ^^

    Ansonsten wäre das sicherlich Interessant, da ich eh Plane bei zeiten die Batterie nach hinten zu versetzen, aber derzeit von der Priorität her bei mir recht weit hinten :blush:
    20Ah sollen wie 70-90Ah sein. Wie soll das gehen
    20Ah bedeutet das diese Batterie max. 20 Ampere pro stunde abgeben kann. Das ist ja schlechter als eine Batterie die 70 oder sogar 100 ampere pro stunde abgeben kann. Wenn die gleich stark wäre dann würde man doch gleich ne größere Ah zahl angeben. Wie viel Ampere (A) hat die denn.
    Wenn ich mich irre mit dem was ich sage kläre mich bitte auf :blush:

    Gruß Sebastian.
    "sebastian1988" schrieb:

    20Ah sollen wie 70-90Ah sein. Wie soll das gehen
    20Ah bedeutet das diese Batterie max. 20 Ampere pro stunde abgeben kann. Das ist ja schlechter als eine Batterie die 70 oder sogar 100 ampere pro stunde abgeben kann. Wenn die gleich stark wäre dann würde man doch gleich ne größere Ah zahl angeben. Wie viel Ampere (A) hat die denn.
    Wenn ich mich irre mit dem was ich sage kläre mich bitte auf :blush:

    Gruß Sebastian.


    Bei ner Energiesparlampe steht auch 20 Watt drauf und wirkt wie 80W z.b. denk mal das ist so zu verstehen...
    Ich kann es mir nur so vorstellen das die zwar nur 20 ampere in einer stunde abgeben kann. Aber dir Kapazität von ner 70 ampere stunden Batterie hat. Also die kann dann nicht so viel gleichzeitig betreiben aber sagen wir mal das licht gleich lang anbleiben könnte bis sie leer ist.
    Ah ist Ah... da gibts kein Ich kann so abgeben oder so... http://de.wikipedia.org/wiki/Amperestunde :wink:
    Also ich denke mir das so. Eine batterie 12v 20Ah 800A kann maximal 20A pro Stunde abgeben und das für 40 Stunden.
    800A geteilt durch 20Ah = 40 Stunden

    Eine Batterie 12V 80Ah 800A kann maximal 80A pro Stunde abgeben und das für 10 Stunden
    800A geteilt durch 80Ah = 10 Stunden

    Wenn man bei der 12V 80Ah 800A Batterie aber nicht die vollen 80Ah benötigt sondern nur 20A pro stunde aus der Batterie rausgesaugt werden, dann kann die auch 40Stunden 20Ah liefern.

    Bin mir nicht wirklich sicher ob das so ist. Ist schon lange her das ich das in der Berufsschule hatte und habe keine Lust meine Bücher zu suchen :grinning:

    Gruß Sebastian
    Aber eins ist klar. Die Batterie die hier angeboten wird sieht echt geil aus und ist zu schade um sie irgendwo versteckt einzubauen.
    Gruß Sebastian
    Ich schreib hier aber auch sinnfrei oder? hier noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Autobatterie#Abk.C3.BCrzungen_und_Begriffe Unter Kapazität lesen wie das ganze angegeben wird. Ah ist eine Si-EINHEIT!! die kann man nicht variieren wie man will.
    "CanisLupus" schrieb:

    Ich schreib hier aber auch sinnfrei oder? hier noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Autobatterie#Abk.C3.BCrzungen_und_Begriffe Unter Kapazität lesen wie das ganze angegeben wird. Ah ist eine Si-EINHEIT!! die kann man nicht variieren wie man will.


    Die Amperestunde ist eine SI-fremde Einheit für die elektrische Ladung.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Amperestunde :wink:
    SI-abgeleitet wäre Amperesekunde....
    Ich bin kein E-Techniker, aber der Wiki-Artikel sagt eineutig, dass Ah kein Maß für die Energiedichte ist
    Erst das Produkt der Nennladung mit der Klemmenspannung (Amperestunde mal Volt) ergibt das Energiespeichervermögen eines Akkumulators in Wattstunde (Wh). Die Nennladung ist daher kein direktes Maß der Energiemenge wie Joule (J), Wattsekunde (Ws) oder Kilowattstunde (kWh). Sie kann aber bei gegebener Spannung zur Einschätzung der Laufzeit des elektrischen Verbrauchers und zur Einschätzung der Energiekapazität des Akkumulators dienen

    Also hängt es von der Klemmenspannung ab. Was ich nun aber nicht verstehe: Auto-Batterien haben doch generell 12V Klemmenspannung. Hier: http://www.energie-cluster.ch/fachtag-energie/referate/ws2_2_1_andreavezzini_teil2.pdf werden verschienden LiPePo4 Batterien verglichen, die unterschiedliche Ah-Angaben, aber gleiche Energiedichte haben (Wh/kg).
    Wie jetzt aber der genaue Zusammenhang ist, weiß ich nicht. E-Technik Ingenieur needed! j.oe? :joy:

    /e
    http://www.jens-seiler.de/bastelecke/akkus/

    Amperestunden (Ah)
    Eine Angabe in Amperestunden ist eine Kapazitätsangabe. 2 Amperestunden (Ah) bedeuten beispielsweise, dass eine Stunde lang ein Strom von 2 Ampere entnommen werden kann. Oder aber zwei Stunden lang ein Ampere oder natürlich auch 4 Stunden lang ein halbes Ampere usw. Tatsächlich ist es aber so, dass bei einem Akku die Kapazität mit dem Entladestrom abnimmt. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass ein Akku zwar 20 Stunden lang einen Strom von 100 mAh liefern kann, bei einem zehnfachen Strom von 1 Ampere aber nicht ein zehntel der Zeit, also 2 Stunden, sondern nur zum Beispiel 1,5 Stunden durchhält. Üblicherweise entspricht die auf einem Akku aufgedruckte Nenn-Kapazität derjenigen Kapazität, die man bei einem Entlandestrom von C/10 erhält.


    Sprich: Der konkrete Nachteil ist, dass man mit der hier angebotenen Batterie keine all zu hohen Entladeströme dauerhaft haben darf.

    Laut Wiki beträgt die Energiedichte von LiFePo4 90...110 Wh/kg. Bleiakkus nur 30Wh/kg. Der Faktor 3 wie oben angegeben, passt also, die Kapazität ist aber der falsche Vergleichswert!
    "Japanfanatic" schrieb:

    "CanisLupus" schrieb:

    Ich schreib hier aber auch sinnfrei oder? hier noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Autobatterie#Abk.C3.BCrzungen_und_Begriffe Unter Kapazität lesen wie das ganze angegeben wird. Ah ist eine Si-EINHEIT!! die kann man nicht variieren wie man will.


    Die Amperestunde ist eine SI-fremde Einheit für die elektrische Ladung.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Amperestunde :wink:
    SI-abgeleitet wäre Amperesekunde....


    Ach scheibenkleister ja stimmt hatte ich verwechselt :grinning:

    Ok das mit den Wh hatte ich auch gelesen. Im Prinzip ist also die 20Ah soweit richtig angegeben nur dass die Kapazität an sich höher ist als bei vergleichbaren Batterien mit 20Ah deshalb auch die Angabe mit den 70-100Ah. So macht es sinn ^^
    "CanisLupus" schrieb:

    "Japanfanatic" schrieb:

    "CanisLupus" schrieb:

    Ich schreib hier aber auch sinnfrei oder? hier noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Autobatterie#Abk.C3.BCrzungen_und_Begriffe Unter Kapazität lesen wie das ganze angegeben wird. Ah ist eine Si-EINHEIT!! die kann man nicht variieren wie man will.


    Die Amperestunde ist eine SI-fremde Einheit für die elektrische Ladung.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Amperestunde :wink:
    SI-abgeleitet wäre Amperesekunde....


    Ach scheibenkleister ja stimmt hatte ich verwechselt :grinning:

    Ok das mit den Wh hatte ich auch gelesen. Im Prinzip ist also die 20Ah soweit richtig angegeben nur dass die Kapazität an sich höher ist als bei vergleichbaren Batterien mit 20Ah deshalb auch die Angabe mit den 70-100Ah. So macht es sinn ^^


    Naja geht so. Die "Kapazität" (Ah) ist kein fest stehender Wert, sondern wird bei bestimmten Bedingungen (Entladestrom) angegeben. Und da Kapazität und Entladestrom im Zusammenhang stehen und offensichtlich bei diesen LiFePo4 die Kapazität bei hohem Entladestrom niedrig ist, ist die Kapazität die falsche Angabe. Die "Energiedichte" (Wh/kg) ist bei Lithium-Ionen höher.
    Was dahinter steckt, ist vermutlich der schlechte Wirkungsgrad, den Lithium-Akkus haben. Wenn die Energiedichte höher ist, als bei Bleiakkus, aber die Kapazität bei hohen Entladeströmen niedriger ist, kann das nur auf einen schlechteren Wirkungsgrad zurückzuführen sein. Irgendwohin muss ja die gespeicherte Energie hin verschwinden (Energieerhaltung), wenn sie nicht komplett beim Entladen abgegriffen werden kann.
    Also führen diese Leichtbau-Akkus im Umkehrschluss zu einem höheren Verbrauch, wenn der Entladestrom (viele Verbraucher) konstant hoch ist. Der Akku verpulvert alles am Ausgang in Wärmeenergie, er ist schneller entladen, die LiMa läuft länger unter Last, der Motor braucht mehr Antriebsleistung für selbige.

    http://p.bfram.es/trust-me-i-m-an-engineer-2.jpg

    Ich brauche jetzt mein Samstagabend-Bier :grinning:
    Auch wahr ^^
    Ja kommst vorbei? Hab lecker kaltes Augustiner! :grinning:
    "CanisLupus" schrieb:

    Auch wahr ^^
    Ja kommst vorbei? Hab lecker kaltes Augustiner! :grinning:


    Das gute Gustl ! Nee, bin das WE im Norden, haben hier Volksfest :blush:
    Ach ja, meine Betrachtung mit dem Wirkungsgrad (genauer: Lade/Entladewirkungsgrad) muss ich relativieren. Es geht um den sogenannten "C-Koeffizienten" : http://www.itwissen.info/definition/lexikon/C-Koeffizient-C-coefficient.html
    Der Wirkungsgrad soll wohl recht gut sein bei LiFePo4 im Vergleich zu Pb
    Ich denke die Aussage "20 Ah wie 70 - 100 Ah" kommt davon:

    Bei Starterbatterien kann man die Nennkapazität nur unter bestimmten Labor-Entladebedingungen entnehmen.
    Unter der hohen Strombelastung des Anlassers macht die Batterie schon bein 1/4 bis 1/3 entnommener Nenn-Kapazität schlapp.
    Die LiPoly-Zellen können das um Welten besser. Kenne ich vom Modellbau her. Da bekommst in 6 min Entladezeit - das sind 10xC oder die zehnfache Nenn-Ladestromstärke - noch 80% der Nennkapazität raus. Wäre mit ner Bleibatterie nie zu schaffen.

    Damit benehmen sich im Anlasserbetrieb 20 Ah LiPoly tatsächlich wie das drei- oder vierfache. Und altern tun die auch kaum, ebensownig gibt's Selbstentladung. Allerdings mögen die Dinger es überhaupt gar nicht, wenn man sie tiefentladet, überladet (da brennen se ab !!!!) oder überhalb ihrer max. Nennstrombelastbarkeit auslutscht.

    Als offene Fragen wären für mich noch:
    - mit 3,7 V typischer Zellen-Nennspannung und 4,18 V Ladeschlussspannung sind 3 Zellen in Serie zu wenig (11,1 V) und 4 Zellen zu viel (14,8 V) für die typische Bordspannung von 13,6 bis 13,8 V. Denn nur bei erreichen der Ladeschlussspannung, die auf keinen Fall überschritten werden darf (sonst Gefahr von Abbrand !!), erreicht man auch die Nennkapazität.
    - Ist in dem Batteriepack ein sog. Balancer integriert, der sicherstellt, dass hintereinander geschaltete Zellen auch gleichzeitig dann dieselbe Spannung bekommen, wenn der Innenwiderstand geringfügig variiert ?
    - wer begrenzt die Ladestromstärke auf max 1 - 2 x Nennkapazität als Zahlen in Ampere ? Die Zellen ziehen bei vorgegebener Spannung heftig höhere Ströme als ein Bleiakku, weil sie eben viel geringenen Innenwiderstand haben.
    Wenn ohne ladestrombegrenzende Maßnahmen eine 200 A-LiMa reinballert, ginge das bei mir bekannten LiPoly's in die Hose bzw. würde zu nem Feuerwehreinsatz führen. Vorausgesetzt Die Bordspannung passt überhaut zur Ladeschlusspannung der Zellen-Serie

    Im Modellbau behandelt man Lithium-Polymerakkus nicht zum Spass mit mikroprozessorgesteueter und aufwändiger Ladetechnik.

    Ich weiß ja nicht, in wie weit meine Ausführungen auf den hier dargestellten Akkutyp zutreffen. Aber die momentanen Facts "leicht, teuer, gut" würden mir hier im Moment nicht ausreichen, um sowas in mein Auto einzubauen.
    Ich will da jetzt Avalanche_515 nix falsches unterstellen, oder seine Bemühungen in Frage stellen. Aber das alles ist vorher zu klären und offenzulegen. Meines Erachtens zumindest.

    Grüße Jürgen
    ...nachdem ich mich jetzt nochmal mit meinem Kollegen kurzgeschlossen habe, hier eine kurze Erklärung:

    Die Vermutungen sind teilweise richtig, vieles aber falsch. Jürgen kam dem Sachverhalt am nächsten, allerdings ist es bei unserer Batterie so, dass die von Jürgen angesprochenen Nachteile bzw. Probleme abgestellt wurden. Dies wird durch die integrierte Elektronik erreich, die sowohl ein Überladen verhindert, als auch einen Balancer überflüssig macht.

    Weiterhin bietet sich ein Vorteil im intergrierten Tiefentladeschutz. Das bedeutet, sollte man durch Unachtsamkeit vergessen das Licht oder ähnliche Verbraucher abzuschalten, erkennt die Batterie dies und wird bei erreichen eines bestimmten Minimums selbsständig abschalten. Diese Restleistung reicht hier aufgrund der angesprochenen Charakteristik der LiFe jedoch, um das Fahrzeug anschliessen problemlos zu starten.

    Die Batterie wird also ohne zusätzliche Modifikation gegen die herkömmliche Batterie austauschbar sein - sie lässt sich ganz normal an der Lima betreiben und ein spezielles Ladergerät wird auch nicht (!!!) nötig sein - das bietet soweit ich das überschauen kann kein anderer Anbieter von LiFePo4-Batterien.

    Ich hoffe ich habe das so gut es geht erklärt, ich bin wie gesagt nicht der Fachmann dafür - aber ich bekomme heute noch von meinen Leuten einen Flyer für die Batterie, das PDF werde ich dan umgehend hier zur Verfügung stellen.

    So lange sollte das aktuelle Pic als Appetizer dienen:

    (bittet beachten, das Farbe und Form des Halters noch nicht final sind, das kann sich noch minimal ändern).


    Noch ein Nachtrag:

    Der Preis wird trotz der hochwertigen und noch verbesserten Elektronik nur 500 Euro betragen (Halter und vergoldete Pole sind da selbsredend enthalten).

    Diese erste Serie wird bis Ende September ausgeliefert werden. Das Limit liegt bei 20 Batterien, und die Deadline ist der 26.8. -
    momentan sind noch etwa 15 Stück vakant. Wer also überlegt, sollte mir zeitnah Bescheid geben, auch falls noch Fragen offen sind (ich werde diese dann weiterleiten und beantworten).

    Hier mal kurz ein paar Anmerkungen von meinem Kollegen, der die Sache verantwortet

    "Japanfanatic" schrieb:

    Naja geht so. Die "Kapazität" (Ah) ist kein fest stehender Wert, sondern wird bei bestimmten Bedingungen (Entladestrom) angegeben. Und da Kapazität und Entladestrom im Zusammenhang stehen und offensichtlich bei diesen LiFePo4 die Kapazität bei hohem Entladestrom niedrig ist, ist die Kapazität die falsche Angabe.


    Das stimmt so nicht! Genaugenommen verhält es sich genau andersrum!
    Die LiFePo4 Zellen sind hochstromfähig, da Sie einen extrem kleinen inneren Widerstand haben. Unsere Batterie wird bei 20 mOhm liegen und ist annähernd konstant über den Ladezustand. Der von Bleiakkus ist soweit ich weiß stark vom Ladezustand abhängig.
    Die von uns angegebene Kapazität wurde übrigens im Labor geprüft mit 10A Dauerstrom. Und entspricht damit der tatsächlich nutzbaren Kapazität. Mach das mal mit einem Blei Akku! Daher kommt übrigens der Vergleichswert: wir können zum einen mehr der vorhandenen Kapazität nutzen und zum anderen die Zellen mit einem größeren Strom beaufschlagen.

    Weiterhin wurde die Wärmeentwicklung der Zellen sowie der innere Widerstand geprüft. Alles in bester Ordnung und entspricht den oben genannten Werten!


    "Japanfanatic" schrieb:
    Die "Energiedichte" (Wh/kg) ist bei Lithium-Ionen höher.


    Energiedichte ist höher, ja das stimmt, sogar doppelt so hoch!


    "Japanfanatic" schrieb:
    Was dahinter steckt, ist vermutlich der schlechte Wirkungsgrad, den Lithium-Akkus haben. Wenn die Energiedichte höher ist, als bei Bleiakkus, aber die Kapazität bei hohen Entladeströmen niedriger ist, kann das nur auf einen schlechteren Wirkungsgrad zurückzuführen sein. Irgendwohin muss ja die gespeicherte Energie hin verschwinden (Energieerhaltung), wenn sie nicht komplett beim Entladen abgegriffen werden kann.


    Auch das ist Quatsch - siehe Argumentation mit innerem Widerstand, der innere Widerstand ist nämlich genau die Verlustwärme!


    "Japanfanatic" schrieb:
    Also führen diese Leichtbau-Akkus im Umkehrschluss zu einem höheren Verbrauch, wenn der Entladestrom (viele Verbraucher) konstant hoch ist. Der Akku verpulvert alles am Ausgang in Wärmeenergie, er ist schneller entladen, die LiMa läuft länger unter Last, der Motor braucht mehr Antriebsleistung für selbige.


    Hier wird es nicht besser: Hier sollten wir mal die Ladeeffizienz von verschiedenen Zellen betrachten: Bleiakku, wenn er gut ist vielleicht 60% und ein LiFePo 95% und das selbst bei höheren möglichen Ladeströmen! Kurz und in Deutsch: Die Batterie wird schneller geladen und verbrät dabei weniger Energie in Wärme. Davon mal abgesehen, dass bei laufendem Motor die Batterie normalerweise eh geladen werden sollte und höchstens kurzzeitige Engpässe abpuffert, sonst stimmt da was mit dem Laderegler oder der Lima so gar nicht!


    "Japanfanatic" schrieb:
    Ach ja, meine Betrachtung mit dem Wirkungsgrad (genauer: Lade/Entladewirkungsgrad) muss ich relativieren. Es geht um den sogenannten "C-Koeffizienten" : http://www.itwissen.info/definition/lexikon/C-Koeffizient-C-coefficient.html
    Der Wirkungsgrad soll wohl recht gut sein bei LiFePo4 im Vergleich zu Pb


    Das ist schon mal die richtige Richtung, hat aber in letzter Konsequenz keine andere Aussage als das, was ich oben schon erläutert habe. Das mit dem C ist nur eine in der Industrie gängige Art die Zellen in Sachen möglicher Ströme zu vergleichen. Ist hier jetzt allerdings nicht relevant, da ich mir die Arbeit schon gemacht habe!
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